Vorarlberg startet das ­Tagfalter-Monitoring

Dornbirn Wie geht es den Schmetterlingen in Vorarlberg? Bei uns gibt es mit 155 verschiedenen Tagfalterarten fast so viele wie in ganz Deutschland. Über deren Verbreitung ist allerdings wenig bekannt. Forschende der Universität Innsbruck werden nun gemeinsam mit Freiwilligen aus ganz Vorarlberg systematisch die Vielfalt der Schmetterlinge beobachten.

In einem Zeitraum von vier Jahren werden 100 gezielt ausgewählte Standorte in ganz Vorarlberg nach der Viel-Falter-Methode untersucht. Nach fünf Jahren beginnt der Zyklus von vorne und die Standorte werden erneut untersucht. So lassen sich auch langfristige Veränderungen feststellen.

Groß und Klein können sich am Projekt beteiligen und auch Schulen sind eingeladen, das Tagfalter-Monitoring in den Unterricht einzubauen. Für Schulklassen und Hobbyforscher bietet die inatura Workshops an und sie unterstützt auf Wunsch Schulprojekte.

„Viel-Falter: Warum zählen wir Schmetterlinge?“, Vortrag mit Ökologe Johannes Rüdisser, 17. April, 19 Uhr, inatura Dornbirn.

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