Altacher und Landespolitik mit Verkehrsproblematik beschäftigt

Altach Dass die Versorgung mit heimischen Rohstoff wie Kies im öffentlichen Interesse liegt, hat das Land bereits im November 2019 mit einem Beschluss festgestellt. Das gilt auch für die Kummenberggemeinde Altach, wo die Bürger wie in den VN ausführlich berichtet dem weiteren Kiesabbau in einer Volksabstimmung mehrheitlich zustimmten. Im Vorfeld hatte die Gemeinde mit Gottfried Brändle (VP) als Bügermeister versprochen bis 2024 „eine entsprechende Lösung für den Verkehr zu finden“.

Jetzt liegt der Ball beim Land

Eine direkte Anbindung an die Rheintalautobahn A14 über die Raststätte Hohenems wurde dabei als sinnvollste und beste Variante vorgestellt. Die Gemeinde kann den Wunsch beim zuständigen Ministerium nicht durchbringen. Bereits 2019 wurde den Altachern mitgeteilt, dass ein solches Vorhaben aufgrund der nicht eindeutigen rechtlichen Situation nicht möglich ist, betont Brändle, der die Aufregung bei der Altacher Grünen (BLAG) mit Gemeinderat Willi Witzemann nicht versteht. Dieser hatte nämlich in Eigenregie beim Ministerium in Sachen Autobahnanschluss nachgefragt und erst vor wenigen Wochen per Email ebenso eine Absage erhalten. Witzemann und der Abgeordnete Bernie Weber (Grüne) fragen sich deshalb, ob Brändle „wissentlich die Gemeindevertretung falsch informiert hat“. Brändle kontert freilich, dass er diese Rechtslage „stets offen kommuniziert“ habe und setzt nun seine Hoffnungen auf Ministerum und Land. LH Markus Wallner und LR Marco Tittler haben den Ball übernommen und wollen sich beim Infrastrukurministerium, das für die Asfinag zuständig ist, für die Umsetzung der A14 Anschlussstelle stark machen.

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