Waldverein verteidigt Schneisen und kritisiert Alpenschutzverein

VN-Bericht vom 15. Jänner 2019.

VN-Bericht vom 15. Jänner 2019.

Klösterle Schutzwaldmaßnahmen im Natura-2000-Gebiet „Klostertaler Bergwald“ haben Naturschützer auf den Plan gerufen (die VN berichteten). Der Ärger richtet sich gegen Holzsschlägerungen, die im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft stattgefunden haben und laut Forstabteilung eine dringende Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung im Tal darstelle. Während die BH Bludenz auf ein völlig korrektes Verfahren verweist, kritisiert der Obmann des Alpenschutzvereins, Franz Ströhle, das Vorgehen auf das Schärfste. Mit falschen und vorgeschobenen Argumenten würde die Holznutzung gefördert und damit die Naturschutzziele untergraben, so der Naturschützer. Beim Vorarlberger Waldverein versteht man die Kritik nicht. Ströhle vertrete Extrempositionen, die weder in Fachkreisen noch in der Bevölkerung Verständnis fänden, lässt dessen Obmann Walter Amann in einer Aussendung wissen.

Der Alpenschutzverein operiere mit verzerrten Darstellungen und Fehlinterpretationen. Zudem hätten die Auflichtungen des Waldes keine negativen Auswirkungen auf die geschützte Vogelwelt im Gebiet. Untersuchungen von früheren Holznutzungen in einem unmittelbar benachbarten Wald hätten das ergeben, so der Vorarlberger Waldverein weiter. VN-MIG

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