Landesrechnungshof will das IfS bereits nächste Woche prüfen

Bregenz Rücklagen können nicht nur für Diskussion sorgen. Sie können wie im Fall des Instituts für Sozialdienste (IfS) auch Folgen nach sich ziehen. Das Institut hat nämlich 6,4 Millionen Euro an Rücklagen auf dem Konto. Jetzt steht jedenfalls fest, dass der gemeinnützigen und vom Land jährlich mit mehreren Millionen mitfinanzierten Einrichtung eine Gebarungsprüfung durch den Landesrechnungshof ins  Haus steht. Ins Rollen brachten das Ganze Abgeordnete der Freiheitlichen, Sozialdemokraten und Neos. Sie brachten am Rande der jüngsten Landtagssitzung einen Antrag auf Gebarungsprüfung bei LT-Präsident Harald Sonderegger (54, VP) ein. „Dabei soll geklärt werden, ob diese Mittel den Landesvorgaben entsprechend gebildet wurden, Informationspflichten eingehalten und Prüfungshandlungen vorgenommen wurden. Insbesondere muss die Frage beantwortet werden, ob für die Kapitalaufstockung Mittel des Sozialfonds verwendet wurden“, heißt es in dem Antrag.

LH Wallner ebenso für IfS-Prüfung

Die Sonderprüfung muss von mindestens neun der 36 Abgeordneten gefordert werden und wird übrigens auch von LH Markus Wallner (51, VP) unterstützt. „Ich gehe davon aus, dass wir bereits nächste Woche den Auftrag zur Sonderprüfung erhalten werden“, bestätigt Brigitte Eggler-Bargehr (54) als Direktorin des Landesrechnungshofs im Gespräch mit den VN. Mit der Prüfung könnte bereits in der nächsten Woche gestartet werden. VN-TW

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