Sanieren, um den Leerstand zu bekämpfen?

von Michael Prock

Dornbirn Die Sanierung von Wohnhäusern ist ein fixer Bestandteil der 101 enkeltauglichen Maßnahmen des Landes, an deren Ende Vorarlberg energieautonom sein soll. Für die grüne Wohnbausprecherin im Landtag, Nina Tomaselli, sind Sanierungen aber noch mehr: „Sie sind Teil der Leerstandsmobilisierung“, betont sie. Auch ihr sind die stetig sinkenden Ausgaben für Wohnhaussanierung aufgefallen. Sie hofft auf die neue Sanierungsrichtlinie des Landes, an der sie selbst mitverhandelt hat. „Die ist gut geworden. Sie muss nun bekannter werden.“

Wohnhaussanierungen sind jedenfalls ein weiterer Mosaikstein im komplexen Gebilde des Wohnungsmarktes Vorarlberg. Leerstandmobilisierung, Verdichtung, Raumplanung, gemeinnütziger Wohnbau – all diese Themen spielen eine Rolle. Stoff für den VN-Stammtisch ist also genug vorhanden. Am Dienstag, dem 3. Juli, um 19 Uhr diskutieren Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP), Michael Diettrich (dowas), Raumplanungsexpertin und Architektin Geli Salzmann sowie weitere Teilnehmer im Kolpinghaus in Dornbirn über diese Fragen. Sie wollen herausfinden: Wie können sich die Bürger auch in Zukunft ein Dach über den Kopf leisten? Der Eintritt ist frei.

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