Wenn ein Postgipfel willkommene Früchte trägt

Die Post AG hat hierzulande offenbar bereits einiges zur Verbesserung der Organisation auf Schiene gebracht.  APA

Die Post AG hat hierzulande offenbar bereits einiges zur Verbesserung der Organisation auf Schiene gebracht.  APA

Das Land stellt der Post bei Strukturverbesserungen ein gutes Zeugnis aus.

Bregenz Über Monate hinweg war die Post AG im Land nicht mehr aus den Schlagzeilen gekommen. Den Grund dafür hatten massive Probleme im Bereich der Zusteller gebildet. In einer ganzen Reihe von Leserbriefen hatten Kunden der Post ihren Unmut kundgetan. Sogar im Landtag sorgten die Probleme für Debatten. In der Folge luden LH Markus Wallner (50, VP) und Statthalter Karlheinz Rüdisser (63, VP) Ende Februar 2018 Postgeneral Georg Pölzl (61) zu einem Postgipfel ins Landhaus. Dabei wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation erörtert. Inzwischen hat sich offenbar einiges getan, wie die VN auf Anfrage in Erfahrung bringen konnten.

Dienstleistungen der Post wichtig

„Erste positive Entwicklungen sind feststellbar und organisatorische sowie personelle Verbesserungen wurden umgesetzt.“ So kommentiert LH Wallner die Informationen, die er drei Monate nach dem Postgipfel mit Pölzl zu den laufenden Aktivitäten der Post AG erhalten hat. „Bei diesem Gipfel haben wir deutlich gemacht, dass funktionierende und verlässliche Postdienstleistungen für Bevölkerung und Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Wir haben ebenso klargestellt, dass wir uns rasche Nachfolgelösungen für die sieben Postpartnerschaften im Raum Walgau erwarten, deren vertragliche Grundlagen mit Ende Juni auslaufen“, erinnert Rüdisser an die Aussprache und daran, dass die Postpartnerverträge mit dem Sozialdienstleister Aqua Mühle Ende Juni auslaufen. Ein Ersatz dafür sei in sieben Fälle bereits gefunden worden (Faktbox).

„Den Worten sind Taten gefolgt“

Die erfolgten Verbesserungen würden auf eine Entwicklung schließen lassen, die in die richtige Richtung geht, erklärt Rüdisser. „Es ist erkennbar, dass den Worten Taten gefolgt sind.“

Stichwort positiv: Seit Jahresbeginn konnte die Zahl der Mitarbeiter aufgestockt werden, die Post habe 134 Personalaufnahmen gemeldet, mehr als 100 davon seien bereits im Einsatz. Wallner: „Diese Ansätze sind gut, diese Anstrengungen gilt es aber im Sinne der Vorarlberger Postkunden fortzusetzen.“ VN-TW

„Es gilt, die Anstrengungen im Sinne der Vorarlberger Postkunden fortzusetzen.“

Neue Postpartner

Feldkirch Tisis Baris Esen (Schlüsseldienst, seit 1.3. 2018); Bludesch: Karin Martin (Café, seit 16. 4. 2018), Martin Ulmer (Automotive, seit 23. 4. 2018); Feldkirch Nofels: Wolfgang Hubmann (Lebensmittelgeschäft, seit 2.5. 2018); Feldkirch Tosters: Pamuk Oguzhan (Handy Shop, ab 4. Juli 2018); Koblach: Davina Staggl (Modegeschäft, ab 1. August 2018); Nenzing Dieter Ness (Gemischtwarenhandel, seit 22. 5. 2018)

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