„Hohentwiel“ in der Kritik

Die „Hohentwiel“ hat eine bewegte Geschichte hinter sich. VN/Steurer

Die „Hohentwiel“ hat eine bewegte Geschichte hinter sich. VN/Steurer

Bundesrechnungshof stellt der Gesellschaft kein gutes Zeugnis aus.

Wien Die „Hohentwiel“ ist für viele als das schönste Schiff am Bodensee. Deutlich weniger überschwänglich fällt der Bericht des Bundesrechnungshofes aus, der am Freitag veröffentlicht wurde. Auf dem Prüfstand standen die Jahre 2012 bis 2015.

Die Kontrollbehörde kritisiert unter anderem, dass für die Gründung der Gastro GmbH die Beschlüsse der Generalver­sammlung und des Aufsichtsrats der Schiff GmbH sowie der Gemeinde Hard fehlen. Weiters seien die beiden Posten der Gastronomie-Geschäftsführer nicht öffentlich ausgeschrieben worden, noch gebe es für sie schriftlichen An­stellungsverträge oder eine Geschäftsordnung. Die Prüfer vermissen außerdem, dass für außergewöhnliche Maßnahmen beider Gesellschaf­ten keine Generalversammlungsbeschlüsse vorliegen – we­der für die Einräumung des 10.000 Euro-Kredits von der Schiff GmbH an die Gastro GmbH, noch für die Beschaffung eines Pianoflügels (14.900 Euro) oder eines Firmenautos (16.000 Euro).

Mehrheitseigentümer der Schiff GmbH ist die Gemeinde Hard (75,2 Prozent), der Rest gehört dem Verein. Seit März 2011 gibt es zudem die 100-Prozent-Tochter Gastro GmbH. 

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