Hinter den Kulissen. Politik, Personen und Parteien

Auf einen Kinobesuch mit dem Bundeskanzler

Trotz Kopfs Iran-Besuch: Maccabi-Chef Mansford hatte keine Berührungsängste.  VN/Cha

Trotz Kopfs Iran-Besuch: Maccabi-Chef Mansford hatte keine Berührungsängste.  VN/Cha

Kreativwahlkampf. „Happy Family“: So heißt der Film, zu dem die SPÖ am 29. August ins Kino nach Hohenems einlädt. Dazu gibt es Popcorn und Getränke. Besondere Gäste sind ebenfalls angekündigt: Landesspitzenkandidat Reinhold Einwallner (44) und Bundeskanzler Christian Kern (51) sind dabei. Zur Dornbirner Herbstmesse schafft es Kern voraussichtlich nicht – wie auch sein großer Konkurrent im Kanzlerduell, Sebastian Kurz (30). Die ÖVP wird ihren Chef erst eine Woche später im Land begrüßen, inklusive großer Veranstaltung am Abend. Ohne Gast aus Wien geht der Messeauftritt aber nicht vonstatten: Harald Mahrer (44) wird nach Dornbirn kommen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (48) wird es ebenfalls nicht zur Messe schaffen. Allerdings sind Vorarlberg-Besuche geplant, auch eine Großveranstaltung wird stattfinden. Die grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek (60) wird die Herbstmesse hingegen besuchen. Den offiziellen Wahlkampfauftakt absolvieren die Grünen einen Tag zuvor. Die Neos planen Vorarlberg-Besuche von Matthias Strolz (44) und von Irmgard Griss (70); allerdings nicht auf der Messe. Bei „Neos@home“ kommen Gerald Loacker (43) und Co. zudem privat nach Hause, um über Politik zu sprechen. Auch möglich: „Neos@brunch“, „Neos@office“ und „Neos@barbecue“.

Ohne Kopf. Der Zweite Nationalratspräsident und Präsident des SCR Altach, Karlheinz Kopf (60, ÖVP), muss auf einen Besuch des entscheidenden Play-off-Spiels in der Europa-League-Qualifikation in Netanya gegen Maccabi Tel Aviv verzichten. Sportlich glaubt er selbstredend noch an eine Chance, allerdings ruft die politische Pflicht. Denn auch seiner Partei werden Chancen für einen Aufstieg nachgesagt. Dass er nicht nach Israel reist, hat aber nichts damit zu tun, dass er als Vertreter Österreichs bei der Amtseinführung von Irans Präsident Hassan Rohani (68) vor zwei Wochen in Teheran weilte. Israel und der Iran sind bekanntlich nicht gut aufeinander zu sprechen.

KontoSperre. Der Hörbranzer Polizist und Nationalratsabgeordnete Christoph Hagen (48) hat schon einige politische Stationen hinter sich: FPÖ, BZÖ, zuletzt das Team Stronach. Nach der Wahl am 15. Oktober ist Schluss, das hat er bereits mehrfach bekräftigt. Er hätte allerdings gerne Frank Stronach (84) noch einmal geholfen, um eine neue Liste auf die Beine zu stellen. „Das hat dann aber leider nicht geklappt“, sagte Hagen den VN. Er möchte nun noch das Ende des Team Stronach ordentlich abwickeln; was nach dem Überlaufen des Klubobmanns Robert Lugar (47) zur FPÖ gar nicht so einfach ist: „Derzeit haben wir nicht einmal Zugriff auf unser Konto, das hat nur Robert Lugar.“ Aktuell herrsche Chaos, dieses gelte es nun zu ordnen. Dann geht es für Christoph Hagen endgültig zurück ins Ländle.

Dass es vor den Wahlen zu personellen Änderungen in der Landesregierung kommt, kann ich nicht ausschließen.

LH Markus Wallner (VP) im
VN-Sommergespräch

Dass wir die jungen Grünen nicht mehr als Nachwuchsvertretung der Partei anerkannt haben, war ein Fehler.

Harald Walser (Grüne) im
VN-Interview

Das funktioniert hier nicht. Sie fahren ein paar Kilometer über die Grenze und bekommen das Dreifache.

Minister Brandstetter in den VN über Handwerker für die JVA

Darauf hätte ich jederzeit Wetten abgeschlossen! Nationalratswahl: Kurz sagt erstes Duell gegen Kern ab.

Kanzleramtsminister Thomas Drozda (SP)

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