180 neue Staatsbürger im ersten Halbjahr 2017

Aktuelle Zahlen zeigen in Vorarlberg einen Rückgang bei den Einbürgerungen auf.

schwarzach. (VN-ram) In Vorarlberg haben im ersten Halbjahr 2017 180 Menschen die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Das bedeutet einen Rückgang von 31,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals waren es 263 Personen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Statistik Austria vom Mittwoch.

„Diesen Wert muss man sich im Jahresvergleich anschauen“, meint der zuständige Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP). Noch lasse sich kein eindeutiger Trend festmachen, zu mal es auch auf den Verleihungstermin ankomme. So erhielten knapp 40 Personen erst Anfang Juli die österreichische Staatsbürgerschaft, diese Zahl wurde aber noch nicht mitgerechnet. „Ein leichter Rückgang ist allerdings feststellbar“, meint der Landesrat und betont: „Die Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut. Nicht jeder, der sie will, bekommt sie. Man muss dafür entscheidende Nachweise erbringen.“

Von den neuen Österreichern sind 97 Personen hierzulande geboren. Mit Blick auf die bisherige Staatsbürgerschaft liegen Ex-Bürger aus der Türkei (72 Personen) vor jenen aus Bosnien-Herzegowina (31) als den beiden größten Gruppen. 19 Personen hatten zuvor die Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Landes. Die meisten Einbürgerungen (62,8 Prozent) erfolgten aufgrund eines Rechtsanspruchs, 26,7 Prozent über der Erstreckung der Verleihung auf Angehörige und 10,6 Prozent im Ermessen.

Österreichweit kam es zu 4695 Einbürgerungen. Das bedeutet eine Steigerung von 9,6 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 (4285 Einbürgerungen). Die größten Zuwächse gab es in Wien.

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