Grundlage für Sozialwohnungsbau

von Josef Hagen
Die Stadt Dornbirn stellt Grundstück in Kastenlangen (Bildmitte) für Wohnungsbau zur Verfügung.  Foto: STD

Die Stadt Dornbirn stellt Grundstück in Kastenlangen (Bildmitte) für Wohnungsbau zur Verfügung. Foto: STD

Dornbirn stellt Grundstück für 100 neue Wohnungen zur Verfügung. Neues Wohnmodell im „Gasserpark“.

Dornbirn. (ha) Um den sozialen Wohnungsbau zu fördern, stellt die Stadt Dornbirn immer wieder Grundstücke zur Verfügung. Die Stadtvertretung beschloss am Dienstag den Verkauf einer 9000 Quadratmeter großen Fläche im Stadtteil Kastenlangen an die Wohnbauselbsthilfe Vorarlberg.

Auf dem Grundstück mitten im stark wachsenden Stadtteil im Norden der Stadt sollen schon in absehbarer Zeit rund 90 bis 100 neue Wohnungen entstehen. Etwa ein Drittel der Einheiten sind gemeinnützig, sie werden also von der Stadt vergeben. Ein weiteres Drittel wird im Mietkauf angeboten, beim letzten Drittel handelt es sich um Eigentumswohnungen. Damit wird der Forderung, bei Großprojekten eine Durchmischung von gemeinnützigem und privatem Wohnungsbau anzustreben, in Dornbirn nicht das erste Mal Rechnung getragen.

„Da Dornbirn nach wie vor wächst, ist es wichtig, mehr Wohnraum zu schaffen“, begründet Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (48) die ständigen Bemühungen der Stadt, Grundstücke nicht nur für Betriebe, sondern vor allem auch für leistbaren Wohnraum zu sichern.

„In guter Nachbarschaft“

Ebenso beschloss die Stadtvertretung die Anmietung von 24 Wohnungen mit einer Gesamtnutzfläche von 2300 Quadratmetern im Wohnprojekt „Gasserpark“. Sie werden an Menschen ab 50 vermietet, die bereit sind, sich unter dem Motto „In guter Nachbarschaft“ aktiv am Gemeinschaftsleben im Haus zu beteiligen. Für rund zwei Drittel der Wohnungen gibt es bereits konkrete Interessenten, berichtete Sozialstadträtin Marie-Louise Hinterauer.

Auch wenn in der größten Stadt des Landes der gemeinnützige Wohnbau floriert, ist die Nachfrage nach „Stadtwohnungen“ nach wie vor groß. Derzeit sind beim Wohnungsamt rund 1000 Bewerber gemeldet, darunter etwa 300 dringende Fälle.

Um bei der Gestaltung des Bahnhofquartiers ein Wörtchen mitreden zu können, wurde gestern der Kauf eines 3000 Quadratmeter großen Grundstücks beim Bahnhof, direkt neben dem Postgebäude, beschlossen. Die Fläche ist für eine öffentliche Einrichtung vorgesehen. Gleich daneben soll eventuell noch dieses Jahr mit dem Bau der neuen Polizeizentrale begonnen werden.

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