Ab jetzt gesucht: die besten Schulen in ganz Vorarlberg

von Klaus Hämmerle

Die Ausschreibung für den Vorarlberger Schulpreis 2017 beginnt.

Bregenz. (VN-hk) Hervorragend sollen sie sein, innovativ und vor allem kompetent im Umgang mit Vielfalt – das sind die Anforderungsprofile an jene Schulen, die den erstmals ausgeschriebenen Vorarlberger Schulpreis 2017 gewinnen können. Ab jetzt startet dieses neue Projekt, das im Zuge der Weiterentwicklung der Schule der Zehn- bis 14-Jährigen zur Umsetzung gelangt und von Elisabeth Stubler-Mettauer geleitet wird. 

Wobei nicht nur im Sekundarbereich Preisträger gesucht werden. Auch die Grundstufe ist neben der Sekundarstufe I (10 bis 14 Jahre) sowie der Sekundarstufe II (14 bis 18 Jahre) zu diesem Wettbewerb geladen. Für Landeshauptmann Markus Wallner (48) ist der Schulpreis ein Mosaikstück auf dem Weg zu einer chancengerechten und leistungsorientierten Schule der Zukunft. „Hier geht es um einen Beitrag für eine inhaltliche und pädagogische Weiterentwicklung. Das steht im Vordergrund, und nicht das Türschild“, will Wallner die Schuldiskussion nicht nur im Zusammenhang mit dem Begriff gemeinsame Schule beschränkt sehen.

Thema Vielfalt

Dass der Vorarlberger Schulpreis 2017 den Titel „Vielfalt macht Schule“ trägt, ist ganz im Sinne von Schullandesrätin Bernadette Mennel (57). „Wir haben den Wettbewerb bewusst unter dieses Motto gestellt. Wer eine zukunftsfähige Schule gestalten will, muss sich mit der Vielfalt der Schüler auseinandersetzen.“ Ausgezeichnet werden sollen Schulen, die mit neuen Konzepten und erfolgreicher Praxis überzeugen und in unterschiedlichen Qualitätsbereichen für aktuelle Her­ausforderungen passende Lösung entwickelt haben. Entscheidend dabei ist, wie es Schulen bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen gelingt, für Leistung und Kreativität zu begeistern, Lernfreude und Lebensmut zu stärken, zu Verantwortung zu erziehen sowie Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und zu fordern. „Im Vordergrund stehen nicht einzelne Projekte, sondern langfristige und nachhaltige Maßnahmen“, sagt Stubler-Mettauer

Bis am 31. Oktober müssen die Schulen ihre Bewerbungen eingereicht haben. Danach wird eine Jury die Unterlagen prüfen und die Gewinner ermitteln. Die Preisverleihung findet im Mai 2017 statt. Mennel: „Wir hoffen auf eine möglichst starke Beteiligung.“

Eine zukunftsfähige Schule muss sich mit Vielfalt beschäftigen.

Bernadette Mennel
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