Pflegelehre wird nicht aufgegeben

Wirtschaftskammer betont Notwendigkeit des Lehrberufs.

Feldkirch. Klaus Müller, Sprecher der Pflegeheime in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, will weiter für die Schaffung des Lehrberufs „Pflegelehre“ kämpfen. Das derzeitige System sei nämlich nicht geeignet, um den Bedarf an Pflegemitarbeitern zu decken, verweist er auf die 7000 Lehrabschlüsse, die es dank Pflegelehre jährlich in der Schweiz gibt. „Die Pflegelehre würde in Vorarlberg bzw. Österreich genauso gut funktionieren wie in der Schweiz“, ärgert sich Klaus Müller, dass das Bildungsministerium die Einführung eines entsprechenden Pilotprojekts abgelehnt hat (die VN berichteten). Aufgeben werden die Befürworter aber keinesfalls. „Wir werden Gespräche mit den Skeptikern führen und versuchen, sie zu überzeugen“, kündigt Müller an. Er stellt sich eine vierjährige Lehre vor, in deren Rahmen die eigentliche duale Ausbildung erst im zweiten Jahr beginnen könnte. Nicht jeder Betrieb müsste Ausbildungsaufgaben übernehmen, sondern nur jene mit ausreichend Ressourcen an Ausbildern. „Wir brauchen Menschen, die pflegen können, denn die derzeitige und auch künftige gesetzliche Regelung gibt die nicht her“, unterstreicht er die Notwendigkeit der Einführung der Pflegelehre.

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