Gespräche über Gott und die Welt

Feldkirch. Die Katholische Kirche Vorarlberg macht jetzt auch Hausbesuche? Richtig! Mit der Dialoginitiative „W’ortwechsel“. Über 50 private Gastgeber, 40 Gesprächspartner und 30 Moderatoren sind jetzt vorarlbergweit im Einsatz. „Ziel ist es, auch für Menschen ein Angebot zu schaffen, die vielleicht nicht ganz zum kirchlichen Stammpublikum zählen“, erklärt Pastoralamtsleiter Martin Fenkart, der gemeinsam mit Projektleiterin Simone Fürnschuß-Hofer die Initiative aus der Taufe hob. Eine handverlesene Gruppe konnte von der „W’ortwechsel“-Idee begeistert werden – darunter Bischof Benno Elbs, Festspielintendantin Elisabeth Sobotka, Skisprunglegende Toni Innauer sowie Altlandeshauptmann Herbert Sausgruber. Auch Menschen, die von schweren Schicksalen zu erzählen haben, wie der aus Afghanistan geflüchtete Zaker Soltani bringen sich ein.

Offen für neue Perspektiven

Simone Fürnschuß-Hofer: „Angelehnt an Salongespräche bieten wir an, daheim einen moderierten Gesprächsabend zu veranstalten. Privatpersonen öffnen die Tür zu ihren Wohnzimmern für Freunde und für gute Gespräche über Gott und die Welt.“ Zum Schluss gibt es für alle Beteiligten einen großen „W’ortwechsel“ und auch dort wechselt die Katholische Kirche auf für sie vielleicht ungewohnteres Terrain. Im Lustenauer „Freudenhaus“ wird am 10. Juni u. a. Bischof Benno Elbs selbst zum Gastgeber und lädt dabei alle bisherigen Gastgeber und Gäste zum imaginären Couchgespräch ein.

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