Enttäuschter Egger: „Falsche Entscheidung“

von Michael Gasser

Freiheitliche wollen Heimat für verärgerte ÖVP-Wähler sein.

Bregenz. (VN-mig) Die Freiheitlichen sind seit gestern aus dem Rennen um eine Regierungsbeteiligung. Und das, obwohl es bei den Sondierungsgesprächen inhaltlich eine 100-prozentige Übereinstimmung gegeben habe, wie FP-Chef Dieter Egger den VN sagte. „Eine bürgerliche Regierung wäre für dieses Land sicher besser gewesen.“ Egger spricht von einer „falschen Entscheidung“. Vorarlberg würde Stabilität und Reformkraft brauchen und keine Blockade- und Verhinderungspolitik. Niemand werde wohl ernsthaft glauben, dass mit den Grünen wichtige Tourismus- und Verkehrsinfrastrukturprojekte umgesetzt werden. Die Folgen, so fürchtet Egger, seien steigende Arbeitslosigkeit, höhere Energie- und Wohnkosten und Belastungen für die Wirtschaft.

Innerhalb der Wirtschaft und vernünftiger ÖVP-Kreisen, so Egger, habe es zuletzt Signale für eine bürgerliche Koalition gegeben. Bei Markus Wallner habe man allerdings Präferenzen in Richtung Grün bemerken können. „Offensichtlich hat er mit seiner Entscheidung persönliche Befindlichkeiten vor das Wohl des Landes gestellt“, sagt der Freiheitlichen-Chef weiter.

Die FPÖ werde jetzt die Rolle der Opposition sehr konsequent wahrnehmen. Man wolle enttäuschten ÖVP-Wählern mit einer bürgerlichen Politik mit Werten eine neue Heimat bieten und versuchen, den Schaden, den die Grünen anrichten werden, in Grenzen zu halten.

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