Grüne warnen vor „Zukunft ohne Bergbauern“

Vorarlberger Agrarpolitik soll Ökoland-Strategie umsetzen.

bregenz. (VN-hrj) Den aktuellen Entwicklungszahlen zufolge nimmt in Vorarlbergs Bergbauernregionen die Bevölkerung drastisch ab. Das macht Johannes Rauch, Klubobmann der Grünen, große Sorgen: „Sterben die Bauern, stirbt das Tal.“ Und so werde es ohne Bergbauern keine Zukunft in den Tälern geben.

„Viel zu lange sind die Bergbauernbetriebe gegenüber den großen Ackerbaubetrieben im Osten benachteiligt worden“, führt Rauch als Grund an. Das führt dazu, dass immer mehr Bauern aufhören und keine Betriebsnachfolge in Sicht sei. Das schade auch dem Fremdenverkehr. „Touristen wollen natürliche, originale Landschaften sehen und keine künstlichen Shows wie in der Schweiz, wo für sie extra Ziegenherden durchs Dorf getrieben werden.“

Weiters steige die Gefahr durch Hochwasser und Lawinen, wenn es keine Alpwirtschaft mehr gibt. Denn „was der Bergbauer nicht leistet, muss dann die Wildbach- und Lawinenverbauung übernehmen“. Das werde zehnmal so teuer.

Rauch fordert, „dass die Vorarlberger Agrarpolitik endlich umsetzt, was sie schon 2012 einstimmig beschlossen hat“. Die Einkommenssituation müsse sich für extrem benachteiligte Bergbauernbetriebe verbessern.

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