Mit Bewegung gegen Krebs

Krebshilfe bietet wieder ein Programm unter sportmedizinischer Führung an.

rankweil. Dass regelmäßige Bewegung die Heilungschancen nach einer Krebsbehandlung erhöht, ist hinlänglich nachgewiesen. Es lassen sich aber auch Rückfälle vermeiden. Das gilt besonders für Brust- und Darmkrebs. Die Krebshilfe Vorarlberg bietet seit drei Jahren eine spezielle Therapie dafür an. Sie richtet sich an Patienten ab 30 mit Chemo- oder Strahlentherapie. Unter sportmedizinischer Führung wird über zwölf Wochen ein angepasstes Bewegungsprogramm durchgeführt, geleitet von OA Dr. Alois Lang und der Sportlehrerin Barbara Rick. Start ist am Donnerstag, 12. Juni, um 16.30 Uhr im LKH Rankweil. Der Selbstbehalt pro Einheit beträgt 5 Euro. Morgen Donnerstag, 24. April, wird, ebenfalls im LKH Rankweil, mit Beginn um 16.30 Uhr über das Programm informiert.

Positive Effekte

Es gibt derzeit noch keine generellen Bewegungs-Empfehlungen für Patienten während der Therapie. Der Zusammenhang zwischen Bewegung und Krebs wurde jedoch in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht. Denen zufolge erreicht Bewegung eine Reihe positiver Effekte für Krebspatienten. Sie verbessert die Leistungsfähigkeit, die Muskelkraft, die Lebensqualität, lindert Müdigkeit und auch die Angst. Daher werden körperliche Aktivitäten schon während der Therapie bei verschiedenen Krebserkrankungen empfohlen.

Besonders bei Patienten mit Brust- und Dickdarmkrebs zeigten sich starke Hinweise für eine Verbesserung der Heilungsrate und Reduzierung der Rückfallrate durch regelmäßiges körperliches Ausdauertraining.

Weitere Auskünfte erteilt die Krebshilfe, Tel. 05572/202388, E-Mail: office@krebshilfe-vbg.at

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