FPÖ pocht auf Steuerreform

bregenz. (VN-hrj) Seit 1989 wurde die Steuerbemessungsgrundlage nicht mehr angepasst, kritisiert FP-Klubobmann Dieter Egger. So sei bei Lohn- und Gehaltserhöhungen der Finanzminister der Nutznießer. „Die aktuell von der Gesellschaft für Wirtschaftsforschung präsentierten Zahlen zur kalten Progression bestätigen erneut unsere Forderung nach einem Ende dieser unsäglichen Belastung von Erwerbseinkommen“, sagt er und bedauert, dass diese Problematik in der notwendigen Steuerreformdiskussion viel zu kurz komme.

Eine Steuerreform mit Anpassung der Steuerbemessungsgrundlage sei längst überfällig geworden. „Hätte man die Einkommensgrenze sukzessive der Inflation angepasst, würde der Spitzensteuersatz von 50 Prozent heute erst bei Einkommen von mehr als 75.000 Euro greifen“, rechnet Egger vor. Ohne Änderung der Bemessungsgrundlage bringe eine Steuerreform daher nichts. „Im Gegenteil“, so Egger, „der Mittelstand rutscht dann weiterhin kontinuierlich in höhere Steuerklassen, zahlt dadurch mehr Steuern und wird immer ärmer.“ Mit dieser Steuerfalle müsse Schluss sein. So forden die Freiheitlichen zur Eindämmung der kalten Progression neben der Anpassung der Bemessungsgrundlage eine Koppelung an die jährliche Inflationsrate sowie die Reduzierung der Tarifstufen.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.