VN-Serie: Auf dem Weg zur Matura: Countdown für das große Finale läuft.

Nur noch 23 Tage bis zur allerletzten Vorstellung

von Klaus Hämmerle
asdf Foto: vn/hofmeister
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BAKIP-SchülerInnen fiebern Reifeprüfung entgegen. Das Abenteuer kann beginnen.

Rankweil. 5. Mai 2014. Diesen Tag werden sich die 31 Mädchen und der eine Bursch, die sich derzeit noch jeden Tag in der Früh im altehrwürdigen Gebäude des Instituts St. Josef als Mitglieder der 5b-Klasse treffen, in ihrer Biografie dick anstreichen. Es wird dies kein Tag wie jeder andere. Der 5. Mai markiert für die Teenager den Auftakt zur großen Reifeprüfung. Es beginnt am Montag mit Deutsch, tags darauf steht Englisch auf dem Programm und am Donnerstag folgen Pädagogik oder Didaktik – je nachdem, was die Schüler gewählt haben.

Stoff wiederholen

„Es schaut gut aus, dass alle 32 Mitglieder der Klasse die Zulassung zur Reifeprüfung schaffen“, verkündet Klassenvorständin Ruth Kohlhaupt (33) mit fröhlichem Gesichtsausdruck. „Mit den Schularbeiten sind wir jedenfalls durch“, berichtet Maria. Die wenigen Unterrichtsstunden bis zum Tag X werden jetzt für die Wiederholung von wichtigem Lernstoff genutzt. Von Vorteil ist für die Kandidatinnen an der BAKIP, dass sie die sogenannten Lernfächer wie Geografie, Physik, Chemie, Biologie, aber auch Mathematik bereits im Vorprüfungsverfahren absolviert haben. Die jetzt noch übriggebliebenen Prüfungsgegenstände sind überschaubar, die Fokussierung fällt daher etwas leichter.

Engelsrufer

„Ja, ich bin schon nervös“, gibt Jasmin zu. Und ergänzt: „Mehr bei der Mündlichen als bei der Schriftlichen.“ Sandra wird sich an den Tagen der großen Prüfung wieder auf ihren Glücksbringer, eine Halskette, verlassen. Dabei hat sie ihn nicht. „Den hab’ ich immer nur dann dabei, wenn ich ihn wirklich brauche. Sonst würde ich ja seine Wirkung verpuffen lassen.“ Auch Anna Lena hat einen Glücksgegenstand. Es ist dies ein Amulett, ein Engelsrufer. „Mama hat ihn mir geschenkt“, sagt sie voller Stolz, während sie das Objekt in der Runde präsentiert.

Alle gemeinsam

Unmittelbar vor Beginn der schriftlichen Reifeprüfungen gehen die Meinungen darüber auseinander, was denn nun die größte Herausforderung sein wird. Für Sandra ist klar: „Englisch ist am schwersten“, während sie augenzwinkernd zu Klassenvorständin Ruth Kohlhaupt blickt – zufällig auch eine der Englisch-Lehrerinnen der Klasse. Vera sieht Deutsch als größte Herausforderung. Dessen ungeachtet überwiegt bei allen die Zuversicht. Nachdem sie praktisch alle von der ersten Klasse bis zur Maturaklasse ihren Weg gemeinsam gegangen sind, soll nun auch die Matura in ein kollektives Glücksgefühl münden. Am 5. Mai werden sie zusammen das große Abenteuer starten: Mit einem Happy End für alle als großes Ziel.

asdf Foto: vn/hofmeister
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