Bernhard Amann: Kritische Gedanken und Vorschläge

Blattkritiker Bernhard Amann (2. v. r.) zu Gast in der Redaktion der Vorarlberger Nachrichten.  Foto: VN/Paulitsch
Blattkritiker Bernhard Amann (2. v. r.) zu Gast in der Redaktion der Vorarlberger Nachrichten. Foto: VN/Paulitsch

Hohenemser Stadtrat Bernhard Amann über die Vorarlberger Nachrichten.

Schwarzach. (VN-gs) Als politisch interessierter Mensch nimmt „Emsigen“-Stadtrat und „Ex & Hopp“-Obmann Bernhard Amann erst den A-Teil der VN in die Hand, dann den Sport und die Kultur. Als bekannt kritischer Geist sind für ihn die Titel meist zu lang und nicht auf den Punkt gebracht, also nicht für jedermann verständlich. Und die Berichte selbst? „Zu wenig Recherche, zu wenig Hintergrundinformationen, Inhalte sehr personenorientiert“, kritisiert er. Auch Internationale Politik, besonders aus den Nachbarländern rund um den Bodensee, komme für ihn zu kurz. Was ihn zudem immer wieder überraschen würde, sei das Defizit von Berichten über Migrant(inn)en, über die man doch mehr erfahren sollte. „Das wäre geradezu so, als würde man den ganzen Bezirk Bludenz aus der Berichterstattung auslassen“, fügt er hinzu. Wünschenswert wären für Amann auch mehr Vorberichte und ein Beleuchten der soziokulturellen Arbeit. Positiv an den VN findet Amann ihre Regionalität, Bürgernähe, Tradition und die gelegentliche Förderung gegenhegemonialer Positionen, z. B. Fracking.

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