Weihnachten auf besondere Weise

dornbirn. „Wir feiern Weihnachten wie jedes Jahr seit unserer Ankunft in Österreich. Das heißt, daheim in Dornbirn, im Kreis der Familie mit Christbaum, Geschenken – wenn auch nur wenigen – und Weihnachtsessen.“ Acht Jahre ist es nun her, seit Arber Krasniqi (37) mit seiner Frau Drita (37) und den Kindern Pal (16), Paulina (14) und Patrik (11) den Kosovo verlassen hat, nachdem der Familienvater zwei Schussattentate überlebt hatte. Bis er den Nachweis für die Anschläge auf sein Leben erbringen konnte, vergingen vier Jahre. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie in ständiger Angst vor der Abschiebung. Eine Rückkehr in das Herkunftsland hätte zumindest für Arber den Tod bedeutet.
Menü ist kosovarisch
Die Krasniqis sind Katholiken und haben darum Weihnachten auch schon im Kosovo gefeiert. So bleibt das Weihnachtsmenü heute Abend traditionell kosovarisch: Pita mit Kürbis und danach Süßigkeiten.
„Mit Magdalena, meiner besten Freundin, feiere ich schon am Nachmittag“, teilt Paulina mit. Auch ihr älterer Bruder Pal sei noch mit Freunden unterwegs „um zu feiern“, bevor am Abend das Familienfest beginnt.
Im Kosovo stehen nach 24 Uhr die traditionellen Verwandtschaftsbesuche auf dem Weihnachtsprogramm. „Das machen wir hier in Österreich aber nicht“, erklärt Arber Krasniqi, „hier werden die gegenseitigen Besuche auf den Tag des 25. Dezember verlegt.“ Dabei werde überall, wo man hinkomme, gegessen und getrunken.
Für die Krasniqis waren die letzten drei Weihnachten die bisher schönsten in ihrem Leben. Denn es war im Dezember 2009, als ihnen das humanitäre Bleiberecht gewährt wurde. „Und heute“, sagt Arber, „feiern wir unser viertes schönstes Weihnachten.“
dornbirn. „Wir feiern Weihnachten wie jedes Jahr seit unserer Ankunft in Österreich. Das heißt, daheim in Dornbirn, im Kreis der Familie mit Christbaum, Geschenken – wenn auch nur wenigen – und Weihnachtsessen.“ Acht Jahre ist es nun her, seit Arber Krasniqi (37) mit seiner Frau Drita (37) und den Kindern Pal (16), Paulina (14) und Patrik (11) den Kosovo verlassen hat, nachdem der Familienvater zwei Schussattentate überlebt hatte. Bis er den Nachweis für die Anschläge auf sein Leben erbringen konnte, vergingen vier Jahre. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie in ständiger Angst vor der Abschiebung. Eine Rückkehr in das Herkunftsland hätte zumindest für Arber den Tod bedeutet. Menü ist kosovarisch Die Krasniqis sind Katholiken und haben darum Weihnachten auch schon im Kosovo gefeiert. So bleibt das Weihnachtsmenü heute Abend traditionell kosovarisch: Pita mit Kürbis und danach Süßigkeiten. „Mit Magdalena, meiner besten Freundin, feiere ich schon am Nachmittag“, teilt Paulina mit. Auch ihr älterer Bruder Pal sei noch mit Freunden unterwegs „um zu feiern“, bevor am Abend das Familienfest beginnt. Im Kosovo stehen nach 24 Uhr die traditionellen Verwandtschaftsbesuche auf dem Weihnachtsprogramm. „Das machen wir hier in Österreich aber nicht“, erklärt Arber Krasniqi, „hier werden die gegenseitigen Besuche auf den Tag des 25. Dezember verlegt.“ Dabei werde überall, wo man hinkomme, gegessen und getrunken. Für die Krasniqis waren die letzten drei Weihnachten die bisher schönsten in ihrem Leben. Denn es war im Dezember 2009, als ihnen das humanitäre Bleiberecht gewährt wurde. „Und heute“, sagt Arber, „feiern wir unser viertes schönstes Weihnachten.“

Egal, woher Menschen kommen: Weihnachten hat für jeden eine bestimmte Bedeutung.

schwarzach. (VN-hrj) Für Nazem und Dalal Jadouh, die mit ihren Kindern vor den kriegerischen Auseinandersetzungen im Libanon geflüchtet sind, bedeutet Weihnachten, nicht mehr Angst haben zu müssen und wieder gut schlafen zu können. Ähnliche Gefühle werden auch bei der kosovarischen Familie Krasniqi

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