Vorreiterprojekt: Götzner Moos wurde renaturiert

Mit einem bodenschonenden MoorBagger wurden die Spundbretter platziert.  Foto: Naturschutzbund  
Mit einem bodenschonenden MoorBagger wurden die Spundbretter platziert. Foto: Naturschutzbund  

Götzis. (VN) Premiere in Vorarlberg: Der Naturschutzbund hat gemeinsam mit der Marktgemeinde Götzis und der Agrargemeinschaft Götzis im Zuge der ersten Hochmoorrenaturierung des Landes das Götzner Moos aufgewertet. Alte Entwässerungsgräben hatten das Gebiet so stark ausgetrocknet, dass Fichten und andere standortfremde Gehölze aufkommen konnten. Sie verstärkten die Austrocknung des Hochmoors und die damit verbundene Torfmineralisierung.

Stauwehre eingezogen

In den vergangenen Monaten wurden nun zahlreiche Stauwehre in die Entwässerungsgräben eingebaut, um den mooreigenen Wasserhaushalt zu verbessern. „Die Renaturierung  ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, Moorschutz ist auch Klimaschutz“, betont Projektleiterin Bianca Burtscher.  Die Hochmoorrenaturierung wurde im Rahmen des Interreg-Projekts „Nachhaltiges Moormanagement“ durchgeführt.

Mit einem bodenschonenden MoorBagger wurden die Spundbretter platziert.  Foto: Naturschutzbund  
Mit einem bodenschonenden MoorBagger wurden die Spundbretter platziert. Foto: Naturschutzbund  
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