20 Millionen Euro für ein „lebendiges Quartier“

von Geraldine Reiner

Wohnen, einkaufen und spielen an einem Ort – am Harder Margarethendamm soll das möglich werden.

Hard. (VN-ger) 61 Eigentumswohnungen, 28 Mietwohnungen, ein Lebensmittelmarkt und ein öffentlicher Erlebnisspielplatz: Am sogenannten Schäfferhof in Hard fahren alsbald die Bagger auf. „Nach fast einjähriger Entwicklungszeit ist es zusammen mit der Gemeinde, dem gemeinnützigen Wohnbauträger Vogewosi und Spar gelungen, ein Projekt zu planen, das allen künftigen Nutzern sehr viel Freude bereiten wird“, ist Projektleiter Günther Ammann von ZIMA überzeugt.

Auf 10.500 Quadratmetern entsteht an der Hofsteigstraße das Wohnbauprojekt „Margarethendamm“ – eine ­Gemeinschaftsproduktion der Vorarlberger Bauträger ZIMA, Rhomberg-Bau und i+R Schertler-Alge. Der Spatenstich für das „lebendige Quartier“ soll im Frühjahr 2013 erfolgen. Die Fertigstellung ist Ende 2014 bzw. im Frühjahr 2015 geplant. Investiert werden rund 20 Millionen Euro.

Synergien nutzen

Durch die Partnerschaft wollen die drei Baufirmen Synergien nutzen und folglich leistbaren Wohnraum schaffen. „Trotz unserem hohen Anspruch an die Planungs- und Ausführungsqualität ist es uns gelungen, bei den Verkaufspreisen unter 3000 Euro pro Quadratmeter zu starten“, führt Alexander Stuchly von i+R Schertler-Alge aus.

Gegen Teuerungsraten

Das sei bei Teuerungsraten im Wohnbau von über zehn Prozent jährlich nur „unter Ausnutzung aller Synergien möglich, die drei ,gestandene‘ Unternehmen aufbieten können“.

Diese Ansicht teilt auch Martin Summer, Projektverantwortlicher bei Rhomberg-Bau: „Bereits in der Vergangenheit haben wir sehr erfolgreich große Bauvorhaben in Kooperation mit anderen Bauträgern abgewickelt. Kooperationen sind die beste Möglichkeit, Synergien optimal zu nutzen“, erläutert Summer.

Umweltfreundlich

Geplant sind drei Baukörper, die barrierefrei ausgeführt und durch eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden werden. Neben leistbaren Wohnungen wollen die Bauträger auch mit umweltfreundlicher Wärme punkten: Eine Biomasse-Heizanlage in Kombination mit einer Solaranlage soll den Bewohnern einheizen.

Derartige Kooperationen bieten die beste Möglichkeit, Synergien optimal zu nutzen.

Martin Summer
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