Gratulation zum Geburtstag

Bizau, Lustenau Heute feiert im betreuten Wohnheim, dem Fechtighus in Bizau, Frau Maria Berkmann, geb. Friedrichs, die Vollendung des 90. Lebensjahres. Die Jubilarin, der man ihr hohes Alter keineswegs ansieht, steckt voller Lebensfreude und kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken.

In Koblenz am Rhein wuchs sie als Jüngstes von vier Kindern in ihrer Familie auf. Ihr Vater war Lokführer, und nebenbei betrieben sie eine kleine Landwirtschaft. Nach der Grundschule wurde „Ria“, wie sie genannt wird, zu einem Landjahr verpflichtet und kam zu einem Landwirt in Niederfell an der Mosel. 1943 bis 1945 machte sie die kfm. Lehre in der Zweigstelle Koblenz der staatlichen Lotterie Berlin. Nach dem Krieg musste die Familie ihr bombardiertes Haus wieder aufbauen. Maria Friedrichs entwickelte sich beruflich weiter und war von 1947 bis 1948 als Stenotypistin beim Landesfachverband Rheinland-Pfalz beschäftigt. Aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern musste sie dann ihren Beruf aufgeben, um sie zu betreuen.

Anlässlich eines Besuchs bei ihrer Schwester in Riefensberg lernte die Jubilarin den Autotransportunternehmer Rudolf Berkmann kennen, und 1949 heirateten sie. Ria zog vom Rhein in die Alpen und führte mit ihrem Mann eine glückliche Ehe. Drei Töchter, die alle angesehene Frauen geworden sind und längst eigene Familien gegründet haben, gingen aus ihrer Verbindung hervor. Heute erfreut sich Frau Berkmann zusätzlich an drei, wie sie sagt, „wunderbaren“ Schwiegersöhnen, acht Enkeln und zehn Urenkeln. Nachdem das Geschäft ihres Mannes aufgelöst wurde, arbeitete sie in verschiedenen Firmen als selbstständige Buchhalterin und in der Lohnverrechnung, u. a. beim damaligen Landtagspräsidenten und Bürgermeister von Bregenz, Dr. Karl Tizian.

Als 1992 ihr Mann verstarb, lernte sie vier Jahre später Alfred Geser aus Götzis kennen, mit dem sie noch schöne Jahre erleben durfte. Sowohl mit ihrem ersten Mann als auch mit ihrem späteren Lebensgefährten unternahm sie unvergessliche Reisen durch ganz Europa. Besonders gern erinnert sich Frau Berkmann auch ans Theaterspielen mit Alfred und gemeinsam präsentierte Diavorführungen, zu denen sie die Texte verfasste. Leider erkrankte auch ihr Lebensgefährte und sie pflegte ihn sechs Jahre lang bis zu seinem Tod.

Alle wünschen der rüstigen Jubilarin, die oft bei ihrem Patenkind Inge Hinterleitner in Lustenau weilt, Gesundheit und Freude zum runden Geburtstag und unvergessliche „Festtage“ mit Familie und Freunden im Bregenzerwald.

Lochau Lebensfreude, Dynamik und Geselligkeit sowie Sport und Naturverbundenheit bescherten Paul Holzner (90) Gesundheit und Fitness. Am 22. Juni 1928 kam Paul Holzner in Prissian zur Welt. Durch die Umsiedlung mit seiner Mutter und sechs Geschwistern im Alter von zwölf Jahren wurde ihm das Leiblachtal zur zweiten Heimat. Der Vater starb, als Paul zehnjährig war. Schulbesuch, Dienstverpflichtung bei einem Bauern in Hohenweiler und die erfolgreiche Ablegung seiner Schuhmacherlehre prägten seine Jugendjahre.

1954 fand Paul in Hilde, geb. Degasperi, aus Magreid (Südtirol) die Frau fürs Leben. Beide waren bei den Schuhplattlern, der Gruppe Rosengarten. Hilde war damals erst sechzehnjährig, Paul 21. Fünf Jahre später, als Hilde volljährig war, wurde dann Hochzeit gefeiert, und schnell stellte sich mit Freddy der erste Sohn ein. Später kamen noch Sohn Peter und Tochter Alexandra dazu.

Voll Stolz erzählt Paul auch vom Bau des Eigenheims, bei dem mit viel Fleiß tüchtig Hand angelegt wurde, um der wachsenden Familie ein schönes Zuhause zu ermöglichen. Inzwischen wohnt auch die Tochter mit ihrer Familie im Haus, das stets in Schuss gehalten wird und wo sie sich zusammen sehr wohl fühlen.

Pauls weitere berufliche Laufbahn war bei den Firmen Rohner und Roylon, wo er als Abteilungsleiter eine interessante und abwechslungsreiche Betätigung fand. Von 1976 bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand im Jahr 1989 war die Gemeinde Lochau mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten bei Schule, Hafen und Sportanlagen sein Wirkungsbereich, sozusagen seine Berufung. Für seinen Einsatz wurde ihm das „Goldene Vereinsehrenabzeichen“ der Sektion Skiverein verliehen. Das Skilaufen, Tourengehen, Wandern und die Schönheit der Berge zählen zu Pauls schönsten Erinnerungen. Seine Kenntnisse über die Bergwelt im Ländle und seiner Heimat Südtirol sind beeindruckend.

Nächstes Jahr werden es 65 Jahre, dass Paul mit seiner Hilde glücklich verheiratet ist!

Viel Freude hat Paul mit seinen sieben Enkel- und drei Urenkelkindern. Das Jubiläum wird mit der großen Familie bei gutem Essen in einem Restaurant gebührend gefeiert. Für die Zukunft wünscht sich der Jubilar weiterhin gute Gesundheit und das Allerbeste für die ganze Familie!

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.