Zum Gedenken

Anton Pfeifer

Egg. Anton Pfeifer wurde am 3. August 1939 in Rum bei Innsbruck geboren. Nach der Volksschule absolvierte er zunächst eine kaufmännische Lehre in Reutte im Tiroler Lechtal. Schon als Jugendlicher sang er im dortigen Männerchor mit und entdeckte auf diese Weise seine Begeisterung für den Chorgesang. Mit 17 Jahren konnte er das Studium an der Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch beginnen, das er 1961 mit der Matura abschloss. Hier lernte er auch seine Frau Pia kennen, die er 1966 heiratete und mit ihr zwei Söhne, Klaus und Manfred, großzog.

Seine erste Wirkungsstätte als Volksschullehrer war Schwarzenberg. 1964 wurde er an die Hauptschule Egg berufen, in der er mit der Lehramtsprüfung für Hauptschule in den Fächern Deutsch, Bildnerische Erziehung und Werken bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1999 neben den genannten Gegenständen auch Musikerziehung unterrichtete. 13 Jahre stand Anton Pfeifer dieser Schule als Direktor vor. Nach der Gründung des Egger Gymnasiums unterrichtete er hier neben den künstlerischen Stammfächern ergänzend Biologie, was seine Vielseitigkeit und sein umfassendes Wissen eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Neben seinen beruflichen Aufgaben als Pädagoge entfaltete Anton Pfeifer in Egg eine rege musikalische Tätigkeit und er prägte das kulturelle Leben der Wäldergemeinde maßgeblich als Chorleiter sowohl des Kirchenchores als auch des Männerchores. Diese Chöre leitete er 25 bzw. 27 Jahre lang. In den 80er-Jahren gründete er anlässlich eines Adventsingens in Schwarzenberg das Bregenzerwälder Lehrer-Doppelquartett, das er ebenfalls bis 1999 leitete. Mit diesem Ensemble nahm er sehr erfolgreich an diversen Wettbewerben teil. Einige seiner Liedsätze zu Texten heimischer Dichter sind in den von ihm teils auch illustrierten Gesangsbüchern veröffentlicht. Von 1998 bis 2006 leitete er den Chor „Die Kärntner in Vorarlberg“ und sang schließlich noch bis 2011 im Egger Kirchenchor.

2006 nahm sein Leben eine Wende. Sein Schaffen fand krankheitsbedingt ein Ende – zeitgleich musste er auch den Tod seiner geliebten Gattin verkraften. Am Gründonnerstag verabschiedete sich Anton in seiner Art, still und leise. Doch das, was er geschaffen hat, bleibt bestehen.

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