Zum Gedenken

Robert Hoffmann

Dornbirn. Robert Hoffmann wurde als drittes Kind von Isolde und Bernhard Hoffmann am 2. August 1959 geboren. Er wuchs im Hatlerdorf

in der Bürglegasse auf. 1976 fing er bei der Raiffeisenbank Dornbirn an zu arbeiten, wo er in den verschiedensten Abteilungen und Bankstellen eingesetzt wurde. Nach 34 Dienstjahren musste er leider krankheitsbedingt in die Frühpension gehen.

Mit 19 Jahren lernte er Ulli Pirzl kennen und lieben, die er dann im Mai 1982 heiratete. Nach zwei Jahren kam Sohn Oliver und nach weiteren zwei Jahren Tochter Melanie zur Welt. Seine Kinder waren sein ganzer Stolz. 1990 zog dann die Familie in ihr neu errichtetes Eigenheim in die Raiffeisenstraße und hatte seither einen starken Bezug zur Pfarre Bruder Klaus in Schoren. Robert war ein aktives Mitglied dieser Gemeinde: Sei es im Pfarrcafé, im Sozialkreis, in der Pfarrheimverwaltung, im Pfarrgemeinderat oder als Arbeiter bei den Umbauarbeiten des Pfarrhauses – er war einfach immer zur Stelle, wenn Not am Mann war. So traf man ihn auch immer wieder auf der Baustelle des Hauses, das sein Sohn Oliver mit Freundin Andrea in der Bäumlegasse errichtete, oder als „Gartenberater“ bei der Eigentumswohnung von Melanie und Philipp.

Harte Schicksalsschläge trafen ihn, als sein bester Freund Mundy Schmoranz vor acht Jahren an Krebs verstarb. Gleichzeitig musste er auch den Tod seiner Eltern verkraften. In den letzten Jahren war sein Leben gekennzeichnet von verschiedenen Krankheiten, die er aber immer mit Gottvertrauen und Lebensfreude getragen hat. Von seiner zweiten Bypass-Operation heuer in Innsbruck hat er sich leider nicht mehr richtig erholt und ist dann nach fast sechsmonatigem Krankenhausaufenthalt friedlich im Kreise seiner Familie im Dornbirner Stadtspital entschlafen.

Eine überaus große Trauergemeinde hat sich in der Pfarrkirche Schoren am 21. Juni von ihm verabschiedet.

Maria Erath

Schoppernau. Frau Maria Erath, geb. Rüscher, ist im Beisein der Angehörigen im 80. Lebensjahr zu Gott, an den sie zeitlebens

geglaubt

und danach gelebt hat, aus diesem Leben geschieden.

Maria ist 1936 als Tochter der Eltern Kaspar und Margaretha Rüscher geboren. Mit einer Schwester ist sie in einer Bauernfamilie aufgewachsen. Ein Bruder ist im Kleinstkindalter zu den Engeln heimgekehrt.

Maria war bei der Bauernarbeit dem Vater eine große Stütze. In ihrer Jugend mussten fast alle Arbeiten in der Landwirtschaft händisch gemacht werden.

Familienglück

1963 feierte sie mit August Erath aus Au Hochzeit, und sie übernahmen das elterliche Anwesen. Sie wurden Eltern von fünf Kindern (auch Zwillinge). Sie freuten sich, dass alle fest im Leben stehen und das Leben meistern. Noch vor drei Jahren feierten sie mit den Kinderfamilien und deren Angehörigen in guter Verfassung das Fest der goldenen Hochzeit.

Maria war zeitlebens Bäuerin. Sie interessierte sich für die Landwirtschaft und auch für das dörfliche Leben. Sie war, so lange sie konnte, eine würdige Trachtenträgerin. Gerne betreute sie Gäste, die immer wieder kamen und ihre Gastlichkeit schätzten.

Obwohl Maria eine stille, bescheidene Frau war, erwiesen ihr sehr viele die letzte Ehre. Viele Familienangehörige, Verwandte, Nachbarn (auch von früher), Bekannte und Freunde der Kinder und viele aus der bäuerlichen Bevölkerung feierten mit Pfarrer Johannes Kolasa und Pfarrer Pius Fäßler den Auferstehungsgottesdienst. Pfarrer Johannes sprach hoffnungsvolle und ehrende Worte für die Dahingeschiedene. Die Enkel beteten die Fürbitten und die Lesung für das gute Ähle. Orgelspiel und passende Lieder gaben dem Gottesdienst eine besinnliche Stimmung.

Wir dürfen hoffen und glauben, dass Maria jetzt in Gottes Nähe geborgen ist.

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