Goldene Hochzeit und 80. Geburtstag. Ilse Rosmarie und Armin Kalb

Jahre vergingen im Flug

Mit einem Glas Wein wurde auf die 50 Ehejahre und den 80. Geburtstag angestoßen. fotos: privat
Mit einem Glas Wein wurde auf die 50 Ehejahre und den 80. Geburtstag angestoßen. fotos: privat

Dornbirn. Gleich zwei große Ereignisse feiern Ilse Rosmarie und Armin Kalb heute im Kreis der Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten. Armin blickt auf 80 Lebensjahre zurück und beide auf 50 glückliche und ereignisreiche Ehejahre. Nach einer Messe in der Kapelle Oberfallenberg war der Vorarlberger Hof Treffpunkt zu einem guten Essen und zur Abendunterhaltung mit Musik.

Ilse geb. Albl kam 1938 in der Mehrerau zur Welt und wuchs mit ihren fünf Schwestern behütet auf. Ihr Vater, er war in Bezau auf dem Gericht angestellt, ließ sich nach Dornbirn versetzen, da am Land die Chancen, seine Mädchen zu verheiraten oder ihnen eine gute Ausbildung zu bieten, größer waren. So erlebte Ilse ihr letztes Volksschuljahr und die Hauptschule in Dornbirn und fand dann Arbeit bei F. M. Hämmerle. Gerne half sie auch ihrer Schwester, der Basilika-Mesnerin, im Garten und Café, denn früher kamen die Kirchgänger noch nüchtern zur Kommunion und freuten sich nach der Messe auf einen Imbiss.

Armin wurde 1934 geboren und wuchs als Jüngster mit neun Geschwistern auf. Er besuchte die Volksschule Haselstauden, half fleißig am Hof der Eltern mit und freute sich auf die Alpsommer.

Zukunftspläne

Auch Armin fand Arbeit bei F. M. Hämmerle und dort lernte er Ilse bei einem Firmenabend kennen. „Wir verstanden uns gleich gut, haben miteinander getanzt und so ist es weitergegangen. Nach zwei Jahren Stubat, in denen wir unser Haus in Stüben, gegenüber Armins Elternhaus, planten und neben der Schicht bauten, stand auch der Hochzeitstermin fest“, erinnert sich das Paar.

Am 26. September 1964, Armins 30. Geburtstag, gaben sie sich in der Oberdorfer Kirche das Jawort. Nach der Trauung fuhr das Paar im Mercedes, gefolgt von einer Kolonne geschmückter Autos, zum Hochzeitsfest ins Schlossbräu. „Der Ernst des Lebens hat dann gleich begonnen, denn eine Hochzeitsreise konnten wir uns nach dem Hausbau nicht mehr leisten“, so die Jubilarin. Als nach fünf Jahren Tochter Margit das Licht der Welt erblickte, war das Glück des Paares vollkommen. Ilse blieb zu Hause und kümmerte sich um den Haushalt, die Kindererziehung, und natürlich kam auch Armin nicht zu kurz. Als Bezirksseuchenwart der Bienenzuchtvereine Dornbirn und Lustenau hatte er neben der Arbeit viel zu tun. Er war zudem Mitbegründer und 40 Jahre Mitglied der Wassergenossenschaft Fallenberg, befestigte mit seinem Bruder die von ihnen entdeckte Quelle, verlegte Leitungen und installierte 96 Anschlüsse. „So sind die Jahre vergangen, im Sommer haben wir gegraben und im Frühling die Bienen kontrolliert. Dafür gab es als Belohnung Ausflüge ins Lechtal, wo gut essen gegangen wurde“, erzählt der Jubilar. Lange Bus- und Autofahrten verträgt Ilse nicht gut, trotzdem reiste sie öfters nach Salzburg, um ihrer Nichte zu helfen. Einen Urlaub in Bulgarien und eine Wienfahrt mit dem Bienenzuchtverein unternahm das Paar gemeinsam. Sonst reiste Armin ohne seine Frau zum Nordkap, nach Sizilien, war in Kapstadt, wo er auf Garzons Ranch ein gern gesehener Gast war, besuchte Griechenland, die Türkei und half beim Kindergartenbau im
Feriendorf Zum störrischen Esel fleißig mit. Das Highlight unter den vielen Werbefahrten war für ihn das Jungfraujoch.

Ilse findet bei den wöchentlichen Pensionistentreffen Entspannung, dort wird gejasst, getanzt, gut gegessen und ab und zu einem Vortrag gelauscht. Ein gutes Verhältnis pflegen beide auch zu ihren Tauf- und Firmpatenkindern.

Ruhige Zeit

Gesundheitlich geht es der Jubilarin sehr gut, der Jubilar vergisst hie und da etwas, was ihn nicht weiter stört, und lässt sich von seiner Frau verwöhnen. Gerne sieht er Ilse zu, wenn sie den Haushalt erledigt, und ab und zu ein Gläsle Wein stärkt das Wohlbefinden des Paares. Tochter Margit, Schwiegersohn Helmut und die beiden Enkel Marcel und Pascal schauen täglich nach den Eltern und Großeltern und lassen sich vom guten Humor des Paares gerne anstecken.

In der Oberdorfer Kirche gab sich das Paar das Jawort.
In der Oberdorfer Kirche gab sich das Paar das Jawort.
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