Hochrisikozeit der Gefahr von Brandverletzungen

Vorsicht auch mit Adventkränzen und Christbäumen.  SYMBOL/MATHIS

Vorsicht auch mit Adventkränzen und Christbäumen.  SYMBOL/MATHIS

In Vorarlberg erleiden jährlich rund hundert Kinder Verbrennungen.

Schwarzach, Wien  Mit der Vorweihnachtszeit beginnt auch die Zeit der Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle von Kindern: Sie zählen nach Knochenbrüchen, offenen Wunden und Prellungen zu den häufigsten im Krankenhaus behandelten Verletzungen von Kindern: Mehr als 2000 Kinder müssen in Österreich Jahr für Jahr wegen Verbrennungen oder Verbrühungen im Krankenhaus behandelt werden, rund hundert in Vorarlberg.

Besonders gefährdet sind Kleinkinder unter vier Jahren. Die kalten Wintermonate sind dabei eine Hochrisikozeit: Bis Ende Jänner ist in Österreich täglich mit durchschnittlich acht Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Kindern zu rechnen. Die meisten Unfälle mit Verbrühungen und Verbrennungen könnten durch schnelle Handgriffe und Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. Sollte es trotz aller getroffenen Sicherheitsvorkehrungen dennoch einmal zu einem Unfall kommen, ist rasche Hilfe erforderlich. Denn: Über die zerstörte Haut geht viel Flüssigkeit verloren, wodurch bei Kleinkindern die Gefahr eines Schocks besteht. Daher muss umgehend die Rettung (Notruf: 144) alarmiert werden.

Sicherheitstipps

» Besondere Vorsicht beim Tragen von Gefäßen mit heißen Flüssigkeiten, wenn sich kleine Kinder in der Wohnung aufhalten.

» Gefäße mit heißen Flüssigkeiten (Tassen, Becher, Suppenteller, Suppentöpfe) so platzieren, dass kleine Kinder sie nicht erreichen oder herunterziehen können.

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