Einbrecherschreck Alvaro stellt Flüchtige

Diensthundeführer Bernd Ludl mit seinem Riesenschnauzer Alvaro, der den flüchtenden Einbrechern keine Chance ließ.  POLIZEI

Diensthundeführer Bernd Ludl mit seinem Riesenschnauzer Alvaro, der den flüchtenden Einbrechern keine Chance ließ.  POLIZEI

Bande auf Einbruchstour wurde nicht nur vom Pech, sondern auch von Polizeihund verfolgt.

Feldkirch Es waren drei Rumänen, die ihr Glück am Sonntag gegen 20.10 Uhr zunächst in einem Gartenhaus beim Levner Weiher in Feldkirch versuchten. Zwei dort angebrachte Vorhängeschlösser und das obligatorische Türschloss beim Eingang waren kein Problem für sie und sofort geknackt. Das Trio – drei Männer im Alter von 22, 23 und 24 Jahren – gelangte in den Innenraum.

Damit nahm die Pechsträhne der Einbrecher schon ihren Lauf. Die Eindringlinge machten zu viel Lärm. Ein Zeuge überraschte das Trio und schlug es in die Flucht.

Reifen mitgeschleppt

Im Gartenhaus selbst konnten die Einbrecher zwar keine Beute erhaschen. Auf vier Autoreifen samt Felgen, die sich bei einem anderen Einbruch gestohlen hatten, wollten sie allerdings nicht verzichten und schleppten sie mit. Eilig hasteten die Rumänen in Richtung Bahnhof Amberg. Auf ihrer Flucht traten sie noch gegen die Eingangstüre des Clubhauses der Schützengilde Feldkirch. Vermutlich, um sich dort zu verstecken. Doch es blieb beim Versuch.

Inzwischen hatte sich die bereits alarmierte Polizei auf die Fersen des Trios geheftet. Allen voran Spürhund Alvaro, treues vierbeiniges Mitglied der Diensthundestreife.

Endstation Wald

Im Waldgebiet zwischen der Quellenstraße und dem Bahnhof Amberg spürte der Riesenschnauzer, der mit seinem Diensthundeführer Revierinspektor Bernd Ludl auf der Jagd nach den Flüchtenden war, die Einbrecher auf und stellte sie.

Polizistin bedroht

Die Flucht endete für das Trio schlussendlich im Haftraum der Polizeiinspektion Feldkirch. Ein Zornentbranntes 22-jähriges Mitglied der Bande bedrohte im Arrest eine Polizeibeamtin mit dem Umbringen.

Der Tatverdächtige verdeutlichte dies, indem er sich mit dem Daumen über die Vorderseite seines Halses fuhr. Weitere Erhebungen sind im Gange. Die drei Beschuldigten werden in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.

Erfolgreiche Spürhunde

Erst kürzlich war die Schnüffelschnauze eines Polizeihundes einer weiteren rumänischen Einbrecherbande zum Verhängnis geworden: Es war in der Nacht auf den 15. November, als vier Täter in ein Haus in Klaus einbrachen (die VN berichteten).

Das kriminelle Quartett durchsuchte das leer stehende Haus nach Wertgegenständen und wurde dabei auch fündig. Was die Täter während ihres Coups nicht ahnten: Eine aufmerksame Nachbarin war auf die Bande aufmerksam geworden und alarmierte die Polizei. Die Beamten umstellten das Gebäude, im Kellerbereich zeigte der Diensthund durch Bellen an einer Tür an, dass sich Personen dahinter verbargen.

Im Raum dahinter konnten die vier Einbrecher gestellt und festgenommen werden.

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