Todesdrama in den Karpaten

Der Leichnam wurde mit dem Hubschrauber geborgen.

Der Leichnam wurde mit dem Hubschrauber geborgen.

Lawine reißt Vorarlberger bei Skitour in Rumänien in den Tod.

Sibiu Tragisches Unglück in den rumänischen Karpaten: Ein Vorarlberger (51), der seit vielen Jahren als Christophorus-5-Pilot in Tirol arbeitet, wurde am Freitag im Făgăraș-Gebirge von einer Lawine in den Tod gerissen.

Der 51-Jährige war Mitglied einer elfköpfigen Tourengehergruppe, die aus Bergrettern, Alpinpolizisten und Flugrettern bestand. Drei von ihnen wurden von der rund 70 Meter breiten Lawine etwa 200 Meter weit mitgerissen. Für den Vorarlberger kam jede Hilfe zu spät. Seine beiden Kollegen hatten Glück im Unglück. Sie konnten sich mit leichten Verletzungen selbst aus den Schneemassen befreien.

Der Notruf wurde rumänischen Medienberichten zufolge von einer deutschen Touristengruppe abgesetzt, die das Unglück von der anderen Talseite aus beobachtet hatte. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Fest steht: Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte in der Region in über 1800 Metern Höhe Lawinenwarnstufe drei auf der fünfteiligen Skala, teilte der rumänische Wetterdienst mit. Der Leichnam des 51-jährigen Vorarlbergers wurde mit dem Hubschrauber geborgen.

<p class="caption">Rumänische Medien berichteten über das Unglück.</p>

Rumänische Medien berichteten über das Unglück.

<p class="caption">Das Făgăraș-Massiv in den Südkarpaten ist bekannt für seine wilden und schroffen Berge.  Sibiu 100%</p>

Das Făgăraș-Massiv in den Südkarpaten ist bekannt für seine wilden und schroffen Berge.  Sibiu 100%

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