953 Erdbeben 2019 in Österreich lokalisiert

In Vorarlberg bebte die Erde in Schruns am stärksten.

Wien, Schwarzach Im Jahr 2019 sind mit dem Stationsnetz des Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) rund 9400 weltweite seismische Ereignisse registriert worden. 953 Erdbeben wurden in Österreich lokalisiert, davon wurden 32 von der Bevölkerung gespürt.

„Es gab heuer zwei stärkere Erdbeben, die von der Bevölkerung kräftig wahrgenommen wurden“, sagte Rita Meurers, Seismologin der ZAMG. „Beide Epizentren lagen in Gebieten, wo sich nur selten starke Erdbeben ereignen: im Tullnerfeld in Niederösterreich mit einer Magnitude von 3,1 und bei Kufstein in Tirol mit 3,9“, berichtete die Expertin. Es wurden einige Verputzrisse gemeldet, größere Schäden an Gebäuden gab es aber nicht.

In Schruns konnten am 29. August sehr viele Menschen um 23.16 Uhr ein Erdbeben wahrnehmen, das sich in geringer Herdtiefe ereignete. Daher war es trotz der relativ kleinen Magnitude von 1,9 deutlich fühlbar. Besonders im Epizentrum bei Schruns wurden die Erschütterungen teilweise als stark und erschreckend beschrieben, zahlreiche Personen sind deshalb aufgewacht.

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