Gegner bei Rangelei an den Genitalien verletzt

36-Jähriger griff Kontrahenten in den Schritt und fügte ihm arge Blessuren zu.

 

Feldkirch Die Risswunde an den Geniatalien des 50-jährigen Opfers sah übel aus, mittlerweile hat sich der Mann erholt.

Doch damals, zehn Tage vor Weihnachten, musste er operiert werden, war zehn Tage krankgeschrieben und nutzte seinen Überstundenüberschuss für eine weitere Genesung. „Ich musste zu Hause eine Spezialunterhose tragen, weil die Wunde immer wieder nachblutete“, erinnert er sich bei der Verhandlung am Landesgericht Feldkirch an eine schmerzhafte Vorweihnachtszeit. Ursache war ein Streit mit dem Cousin seiner Lebensgefährtin. Um was es genau ging, weiß das Opfer nicht mehr so genau, es war eine Menge Alkohol im Spiel. „Der unterstellte mir ein sexuelles Verhältnis mit meiner Cousine“, erzählt der Angeklagte. Der andere habe ihn zuerst angegriffen, er habe sich nur verteidigt und dabei versehentlich, statt den Schenkel, die Genitalien erwischt. „Also bitte – ich greif doch niemandem an die Genitalien!“, zeigt sich der Mann empört.

Als der Beschuldigte damals von der Polizei vor dem Wohnblock in Götzis aufgegriffen wurde, soll er geprahlt haben: „Ich habe dem Freund meiner Cousine die E. . . ausgerissen.“

Die Schilderung untermalte er laut Protokoll mit entsprechenden Handbewegungen. Die Cousine des Beschuldigten entschließt sich zur Aussage vor Gericht und auch sie berichtet von heftigem, mehrfachem Reißen an den Genitalien. „Ich versuchte mit ihm zu reden, aber ich hatte keine Chance“, war sie verzweifelt, nichts für ihren Freund tun zu können.

Wegen eines gerichtsmedizinischen Gutachtens musste der Prozess vertagt werden. EC

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.