Navi lässt Tiroler zum Geisterfahrer werden

Erst hier, beim Tunnelportal in St. Jakob, konnte der Geisterfahrer von einer Streife der Asfinag gestoppt werden. Foto: VN/Sohm

Erst hier, beim Tunnelportal in St. Jakob, konnte der Geisterfahrer von einer Streife der Asfinag gestoppt werden. Foto: VN/Sohm

42-jähriger Lenker geriet auf falsche Fahrbahn und dann in gesperrten Arlbergtunnel.

Klösterle. Es war am Montag um 1.45 Uhr, als der Tiroler Pkw-Lenker in Begleitung eines Beifahrers auf der Arlbergschnellstraße S 16 von Bludenz kommend in Richtung Innsbruck unterwegs war. Bei der Ausfahrt Langen begann laut seinen eigenen Aussagen das Navigationsgerät verrückt zu spielen. Es wies den Mann an, umzukehren.

Nachdem der 42-Jährige mehrfach stehen geblieben war, um sich zu orientieren, fuhr er auf die Arlbergschnellstraße in Richtung Bludenz auf. Als das Navigationsgerät in der Nordröhre des Langenertunnels wiederum die Anweisung gab, umzukehren, wendete der Lenker in der Nische sein Fahrzeug abermals und fuhr entgegen der Fahrtrichtung wieder in Richtung Tirol. Nach Verlassen des Langenertunnels fuhr der Tiroler in den gesperrten Arlbergstraßentunnel ein. Schließlich konnte er durch eine Streife der Asfinag beim Tunnelportal in St. Jakob angehalten werden.

Negativer Alko-Test

Ein durchgeführter Alkoholtest verlief negativ. Nach Abschluss aller Erhebungen wird der Mann an die Bezirkshauptmannschaft Bludenz angezeigt werden. Bekanntlich ist der Arlbergstraßentunnel bis 2. Oktober 2017 für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Die gesamte Sicherheitsanlage ist aufgrund der Bauarbeiten deaktiviert. Zum Zeitpunkt der Durchfahrt fanden keine Arbeiten im Tunnel statt.

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