Dubioser Segler in Lochau löst internationalen Seenotalarm aus

Auch die Vorarlberger Wasserrettung beteiligte sich an dem ungewöhnlichen Großeinsatz auf dem Bodensee.
Auch die Vorarlberger Wasserrettung beteiligte sich an dem ungewöhnlichen Großeinsatz auf dem Bodensee.

Erfolglose Suche nach angeblich in Not geratenem Segelboot auf dem Bodensee.

Lochau, Lindau. Am Samstagabend meldete ein deutscher Tourist mit Feriensitz in Lochau bei der Polizeiinspektion Lindau zwei rote Seenotsignale zwischen Lindau und Lochau. Aufgrund der Information wurde von der Polizei umgehend für die Meldeköpfe Bayern und Vorarlberg internationaler Seenotalarm ausgelöst.

In Lindau wurde eine gemeinsame Einsatzleitung mit Kräften der Wasserschutzpolizei Lindau, der Kreiswasserwacht Lindau, des BRK Lindau, des THW Lindau sowie der Feuerwehren Wasserburg und Lindau gebildet. Die Suche auf dem See mit insgesamt zwölf Einsatzbooten der Wasserwachten aus Lindau, Weiler und Nonnenhorn, der Feuerwehren Lindau und Wasserburg, der Wasserschutzpolizei sowie der ÖWR (Österreichische Wasserrettung) verlief negativ. Eine Nachschau in den Häfen unter Mitwirkung der Polizeiinspektion Lochau und der Seepolizei Hard zwischen Lindau und Bregenz verlief ebenfalls negativ.

Ungewöhnliche Kreise

Laut Auskunft des Informanten drehte vermutlich ein Segelboot ohne Segel vor dem Hafen Lochau mehrere ungewöhnliche Kreise, zeigte zweimal ein rotes Lichtsignal und fuhr dann in Richtung Lindau davon. Nachdem von den Einsatzkräften auf dem See weder entsprechende Boote noch Personen angetroffen wurden, wurde der Einsatz nach etwa zwei Stunden abgebrochen. Ob tatsächlich ein Seenotfall vorlag, konnte nicht geklärt werden. Bisher gingen hierzu keine Meldungen ein.

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