Feuer wütet in Zimmerei in Au

von Geraldine Reiner
Die Lager- und Produktionshalle wurde komplett zerstört.  Fotos: vol.at/M. Rauch, Leserreporter
Die Lager- und Produktionshalle wurde komplett zerstört. Fotos: vol.at/M. Rauch, Leserreporter

Produktionshalle komplett ausgebrannt, knapp 150 Feuerwehrleute im Einsatz.

au. (VN-ger) Augenzeugen hörten einen Knall, kurze Zeit später schlugen die Flammen aus der  Firma Helmut Feuerstein (Zimmerei, Tischlerei, Treppenbau) in Au. Neun Feuerwehren mit knapp 150 Mann aus dem gesamten Bregenzerwald standen im Einsatz. Über der Brandstelle stand eine dichte und weit sichtbare Rauchsäule. Wieso das Feuer am frühen Montagnachmittag ausbrach, war gestern noch nicht klar.

Dachstuhl in Vollbrand

Das Feuer erfasste in kurzer Zeit die gesamte Lager- und Produktionshalle. „Bei unserem Eintreffen war der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Unsere Hauptaufgabe war es, die Nachbarobjekte und die fertig produzierten Teile, die auf dem Hof standen, zu schützen. Bei der Halle selbst hatten wir keine Chance mehr“, berichtet Arthur Berbig, Kommandant der Feuerwehr Au. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Schutt und Asche

Ein Übergreifen auf das Bürogebäude der Firma konnte verhindert werden, die Lager- und Produktionshalle wurde jedoch vollständig zerstört. Mit Bagger und Radladern wurde die Brandruine schließlich eingerissen, um die Glutnester zu löschen. Massiv erschwert wurde der Einsatz laut Barbig durch den taleinwärts blasenden Wind: „Dadurch hatten wir Schwierigkeiten die benachbarten Gebäude zu schützen.“ Für den Feuerwehreinsatz und die Löscharbeiten musste die Bregenzerwaldstraße (L200) für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Umfahrung war über Damüls möglich. Erst gegen 16 Uhr konnte die Polizei auf der L200 eine Einbahnregelung einrichten. Die Firma Feuerstein wurde vor über 100 Jahren vom Großvater des heutigen Betriebsinhabers in Bizau als Zimmerei und Tiefbauunternehmen gegründet. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 20 Mitarbeiter.

Der gestrige Brand war nicht die erste Naturgewalt, die den Feuersteins übel mitspielte: Bereits im Jahr 2005 wurde die Zimmerei durch das Hochwasser beinahe komplett zerstört.

Die Zimmerei wurde ein Raub der Flammen.  
Die Zimmerei wurde ein Raub der Flammen.  
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