Weltweite Fahndung nach Jürgen Hermann

Vaduz. Nach der Bluttat hat gestern im Fürstentum die dreitägige Sitzung des Parlaments und des Landtages unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Vom gesuchten mutmaßlichen Todesschützen Jürgen Hermann fehlt unterdessen nach wie vor jede Spur. Er wurde bei Interpol weltweit zur Fahndung wegen Mordverdachts ausgeschrieben. Die Suche mit Diensthunden am Rheinufer ist bisher ergebnislos verlaufen, hieß es. Man gehe aufgrund der Indizien weiter von einem Selbstmord des Tatverdächtigen aus. Darüber hinaus ermittle man aber weiter in verschiedene Richtungen.

Der gesuchte Ex-Fondsmanager und Erfinder soll Montag früh in der Tiefgarage der Bank Frick in Balzers den Vorsitzenden der Geschäftsleitung des Geldhauses, Jürgen Frick, mit drei Schüssen aus einer Faustfeuerwaffe getötet haben. Opfer und Täter standen demnach früher in einer geschäftlichen Beziehung zueinander. Nach der Tötung des Liechtensteiner Bankdirektors blieb die Tatwaffe auch gestern weiter verschwunden. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass ein Familienmitglied des mutmaßlichen Täters Jürgen Hermann die Waffe im Oktober 2012 illegal im Ausland erworben habe.

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