Aquaplaning-Gefahr derzeit deutlich erhöht

Bei Aquaplaning „schwimmen“ die Reifen auf. 	 Foto: Vol.at
Bei Aquaplaning „schwimmen“ die Reifen auf. Foto: Vol.at

Wien. Derzeit steigt die Aquaplaning-Gefahr wieder deutlich an. Die heftigen Gewitter mit Starkregen können für Autofahrer unvermittelt zur „Rutschpartie“ werden. Allein im Vorjahr wurden in Österreich insgesamt 5044 Unfälle mit Pkw-Beteiligung auf nasser Fahrbahn registriert, dabei wurden 6848 Personen verletzt, 77 getötet. „Wenn es so stark regnet, dass das Wasser vom Asphalt nicht rasch genug abfließen kann, besteht akute Aquaplaning-Gefahr. Dabei ‚schwimmen‘ die Reifen auf und haben keinen Kontakt zur Straße“, erklärt Roland Frisch vom ÖAMTC. In der Folge würden weder Antriebs- noch Brems- oder Lenkkräfte auf die Fahrbahn übertragen. Auch Fahrzeuge mit den besten Reifen seien dann nicht mehr steuerbar. In solchen Momenten können auch 80 km/h auf der Autobahn schon zu schnell sein.

Falsche Reaktion

„Die meisten Unfälle infolge von Aquaplaning passieren durch eine falsche Reaktion“, weiß Frisch. Denn Notsituationen wie Aquaplaning bedeuten Stress. Und unter Stress reagieren viele Menschen zu langsam, lenken hektisch oder bremsen falsch. Um auch bei Starkregen die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten, sollte man die Geschwindigkeit reduzieren und abrupte Brems- oder Lenkmanöver vermeiden.

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