„Vielleicht wird‘s

besser“

Herzlichen Dank für die erste Ausgabe der VN im Neuen Jahr, mit der in vielfacher Weise Licht und Hoffnung in eine nach wie vor bedrängende Zeit gegeben wird. Ganz besonders bin ich Walter Fink dankbar, der als Einziger in einer 76 Seiten starken Zeitungsausgabe auf eine noch immer trostlose Situation in den Flüchtlingslagern Griechenlands hinweist. Erfreulich vermerkt er, dass in Österreich vor vier Jahren 250 Flüchtlingsunterkünfte nötig waren und heute gerade 90 gebraucht werden und wir daher genügend freie Plätze haben. Für mich ist mit vielen anderen unbegreiflich, wie es eine ÖVP in Österreich und leider auch in Vorarlberg mit ihrem Gewissen nicht vertreten kann, Menschen aus einer derart tristen Situation zusammen mit der ganzen EU befreien zu helfen, obwohl längst allgemein bekannt ist, dass „Hilfe vor Ort“ zum größten Teil nicht ankommt oder zumindest wirkungslos bleibt. Deshalb wird von vielen Seiten, besonders auch von „Ärzten ohne Grenzen“, eine Evakuierung des Lagers, zumindest der Schwächsten, dringendst gefordert. Dass sich dagegen verbal christlich-sozial geprägte Politiker mit aller Entschiedenheit wehren können, ist in einem trotz allem reichen Land, dessen Mehrheit sich als Christen bezeichnet, nicht nachvollziehbar.

Eugen Giselbrecht, Doren

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