Regierungsstil

Es ist traurig, wie die Regierung ihre Tätigkeit präsentiert. Erst quasi Erpressungsversuche durch „Freitesten“, nun neuerliche Erpressungsversuche an der Opposition, wenn diese nicht ihren Verordnungen zustimmen sollte. Und all das auf Kosten und dem Rücken der Wählerinnen und Wähler und natürlich auch der Wirtschaft. Verunsicherung, wohin man blickt. Nichts ist mehr planbar, der Regierung entgleitet sichtlich die Kontrolle und die Contenance. Es ist traurig, dass auf Kosten der Pandemie solche diffusen Spielchen getrieben werden. Wie wäre es, wenn man sich durchringen würde, die Krankenhäuser aufzurüsten, auch für spätere Zeiten (das wird wohl nicht die letzte Pandemie gewesen sein)? Wie wäre es, wenn man neues Personal zunächst einmal in Schnellkursen für die Intensivbetreuung ausbildet? Wie wäre es, wenn man endlich Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger entsprechend ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit bezahlen würde? Nichts dergleichen ist zu hören, es wird nur, zu Recht, über die Zustände gejammert, aber etwas dagegen getan? Es wird Zeit, dass 2021 ein anderes, konstruktiveres Denken in die Regierungsarbeit einfließt. Das gilt aber auch für die Opposition, die noch verantwortungsvoller mit ihrer wichtigen Aufgabe umgehen sollte (keine Frontalopposition á la FPÖ beispielsweise).

Peter E. Drechsler, Bregenz

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