Silvesterknallerei

Der „flammende“ Aufruf unserer Politiker, zu Silvester möglichst wenig Feuerwerk und Knallkörper zu verwenden, musste natürlich in die Hose gehen! Zu einem derartigen strikten Verbot konnten sich unsere Politiker nicht durchringen, man blickt ja schon ängstlich auf die nächsten Wahlen und da möchte man doch die großen „Feierer“ nicht verärgern. Die Knallerei begann bereits bei Einbruch der Dunkelheit und führte um Mitternacht und weit darüber hinaus zu einem Lärminferno, selbstverständlich ohne jedes Einschreiten von Ordnungskräften. Man erinnere sich an die erste Welle der Coronapandemie in der Lombardei, dort ist bekanntlich die Feinstaubbelastung der Luft besonders hoch und darum ist es dort zu einem extremen Krankheitsverlauf mit vielen Todesopfern gekommen, da der Feinstaub offensichtlich die Transferierung der Coronaviren in die Lunge fördert und schwere Lungenentzündungen und Dauerschäden verursacht. In dieser Nacht war die Atemluft besonders schlecht und der Feinstaubgehalt mit Sicherheit massiv erhöht. Es ist auch anzunehmen, dass Feuerwerk und Knallkörper vielfach zu Menschengruppenbildungen und damit zu neuen Infektionsherden geführt haben, außerdem hätte man mit den entstandenen Kosten manches gute Werk unterstützen können.

Univ. Prof. Dr. Klaus Abbrederis, Dornbirn

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