Maskenpflicht an Schulen

Zum Leserbrief der 4a-Klasse der SMS Rankweil, VN vom 18. Dezember:

Euer Leserbrief „Maskenpflicht an Schulen“ vom Freitag zeugt von Vernunft, Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Selbstvertrauen und Stärke und hebt sich wohltuend von etlichen anderen Leserbriefen und Stellungnahmen ab, in denen im Zusammenhang mit Corona nur über Einschränkungen, Verluste und Versagen der Politik geklagt wird, wo Katastrophenszenarien an die Wand gemalt werden von wegen „verlorener Generation“ etc. Klar, die vergangenen Monate waren für euch Jugendliche fraglos eine große Herausforderung. Vieles, was bis dahin selbstverständlich war, ist weggebrochen: der normale Schulbesuch, das regelmäßige Zusammensein mit euren FreundInnen, die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Und dazu kam noch die Sorge, eure Großeltern und andere ältere Menschen anzustecken, wenn ihr sie trefft. Aber als Mentalcoach, die ich viel mit Schüler(innen) arbeite, kann ich euch nur bestärken in eurer Haltung: Nicht nur das halb leere Glas zu sehen, sondern das halbvolle und wahrzunehmen, dass das Maskentragen neben der persönlichen Einschränkung auch einen sinnvollen Beitrag für die Gemeinschaft darstellt. Und psychisch geht es euch sicher besser dabei, wenn ihr euch nicht als Opfer der Umstände seht, sondern als aktive GestalterInnen. Und wir Erwachsene sollten bedenken, dass oft viel mehr Power und Kreativität in euch Jungen steckt, als wir inmitten unserer eigenen Sorgen und Ängste wahrnehmen.

Martina Thaler-Schönfeld, ReStart Coaching,

Bregenz

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