Quo vadis, Freiheit?

Wenn Politiker im Zusammenhang mit Corona versichert haben, diese und jene Maßnahme komme sicher nicht, so hat sich gezeigt, dass die Maßnahmen einige Zeit später dann doch eingeführt wurden. Nun soll ein Impfstoff gegen Corona bald zur Verfügung stehen und der Bundeskanzler und die Regierung schlossen bisher eine Impfpflicht kategorisch aus. Dann preschte die ehemalige OGH-Präsidentin Griss vor und verlangt eine Impfpflicht. Ins selbe Horn stieß auch Oberösterreichs Landeshauptmann (ÖVP), der sich eine Covid-19-Impfung als Voraussetzung für eine Anstellung im Landesdienst vorstellen kann. Auch der Besuch von Veranstaltungen oder Lokalen bzw. die Benützung der Öffis soll an den Nachweis einer Impfung gebunden sein. Ich bin gespannt, wann der Bundeskanzler mit dem Hinweis auf die Zurufe von Landespolitikern u. a. die Impfpflicht als einzige Alternative verlangt, oder wartet er auf eine Entscheidung der EU-Kommission, die sich jetzt schon vorstellen kann, dass Flüge und Hotelbuchungen ohne Nachweis einer Covid-19-Impfung nicht mehr möglich sein sollen. Der elektronische Impfpass sei das passende Kontrollmittel dazu, somit wäre indirekt die Impfpflicht eingeführt. Aber vielleicht schwebt den Politikern gar eine Art „Sozialkredit-System“ wie in China (wikipedia.org) vor. Na, dann gute Nacht, Österreich!

Erich Burschowsky, Altach

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