Tunnelspinne fährt

an die Wand

Es ist erfreulich, dass zum Schutz der Bevölkerung endlich Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden, denn die Lärmbelastung ist bereits heute enorm. Zudem freut es mich, dass die Radwegverbindung Frastanz–Feldkirch umgelegt und damit attraktiver wird. Dies sind alles Maßnahmen, die sinnvoll und notwendig sind. Nun werden mit dem Sondierungsstollen Vorarbeiten für die Tunnelspinne gestartet, aber die Hausaufgaben, wie z. B. Lösung des Lkw-Staus in Tisis, werden vom Land Vorarlberg und Stadt Feldkirch nicht gemacht. Denn die Tunnelspinne ist ökologisch und finanziell eine Jahrhundertpleite! Durch die Entwicklung der Kfz-Technologie verbessert sich die Luftschadstoff-
situation, weshalb die Notwendigkeit des Tunnels nicht mehr gegeben ist. Laut Schönhuber, Verkehrsplaner des Landes Vorarlberg, „…funktioniert aber die Bärenkreuzung […] ohne Stadttunnel“. Die ca. 300 Mill. Euro werden somit in ein nicht nachhaltiges und völlig überdimensioniertes Tunnelprojekt investiert. Das Projekt muss sogar international ausgeschrieben werden und dadurch können Wertschöpfung und regionale Arbeitsplätze nicht garantiert werden. Deutlich mehr an Wertschöpfung und Arbeitsplätzen im Land gäbe es, wenn diese 300 Mill. Euro z. B. in die Ökologisierung des bestehenden Wohnraumes oder weiteren Ausbau des ÖPNV, etc., investiert würden.

Friederike Egle, Frastanz,
Bürgerinitiative „stattTunnel“

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