Ausgangs-

beschränkungen sind kein Lockdown

Während der Coronakrise werden in den Medien viele Begriffe für die Einschränkungen im öffentlichen Leben verwendet. Besonders oft ist dabei die Rede von Shut- oder Lockdown. Dabei sind diese Bezeichnungen für die Situation unpassend. Es ist mir überhaupt ein Rätsel, warum im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz) diese englische Ausdrucks- und Schreibweise verwendet wird bzw. solche Anglizismen eingesetzt werden. Viele ältere Leute oder Menschen, die kein Englisch gelernt haben, sind total verunsichert. Sagen wir eigentlich genau, was wir meinen? Oder ist dies eine bewusst gewollte gesellschaftspolitische Strategie? Die deutsche Sprache in den Medien wird dabei richtiggehend verhunzt. Politiker, Medien und Wirtschaftsexperten stellen die Situation extremer dar, als sie in Wirklichkeit ist und verfolgen damit womöglich eigennützige Interessen. Mit sprachlichen Umwälzungen bzw. Neusprech-Tendenzen „à-la-Georg-Orwell-Roman-1984“ profitieren die großen Akteure der Weltwirtschaft und der Verdacht geht in Richtung Neuordnung der Weltwirtschaft. Die weltweiten Regierungen bzw. Digitalkonzerne nutzen die Sorgen, Ängste und Verunsicherungen der Menschen wegen des Coronavirus aus, um eine gesellschaftliche Akzeptanz zu erwirken. Wie wäre es, wenn die Verantwortlichen sich klar deutsch ausdrücken und ehrlich den tatsächlichen Gesundheitszustand bei dieser Pandemie den Menschen vermitteln würden? Verwirrende Zahlenspielereien sind auch nicht gefragt!

Werner Giacomuzzi, Lochau

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