Testen und Impfen

Dieser Tage bin ich erinnert worden an einen Spruch aus dem Dreißigjährigen Krieg: „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann hau ich dir den Schädel ein!“ Übertragen auf die Parteiungen zwischen Test- und Impf-Gegnern einerseits und Befürwortern andrerseits, rufen die einen zornig den andern zu: „Was, du lässt dich nicht testen und auch nicht impfen? Da sind wir geschiedene Leute!“ Und die Gegenseite: „Was, du lässt dich testen und auch noch impfen? Da kann ich nicht mehr mit dir!“ Wie schwer, bei verschiedenen Meinungen – ja Überzeugungen – den je Anderen gewaltfrei „sein“ zu lassen! Und zum Impfen denke ich mir: Die Politiker und erst recht die genannten Impfstoffproduzenten wären in Dummheit und Fahrlässigkeit nicht mehr zu überbieten, wenn sie einen krankheitserregenden Impfstoff zum weltweiten Einsatz brächten! Diese Politiker wären auf der Stelle vom Fenster weg, und die Konzerne hätten sich ihr Grab geschaufelt mit einem radikalen Image-Verlust und mit Prozesskosten von Abermilliarden! Meine geheime Furcht vor Spritzen dürfte mich jedenfalls nicht hindern, zur Impfung zu gehen. Übrigens: Wäre ich in den kommenden Tagen „positiv“, wollte ich sofort ein zweites Mal getestet werden. Überhaupt bei jedem Ergebnis öfters.

Pfr. Peter Mathei, Alberschwende

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