Fahrplanbuch

Zum Leserbrief von Astrid Felsner, VN vom 21./22.11.20:

Wie erfreulich, dass es sich der Vorarlberger Verkehrsverbund zum Ziel macht, noch klimafreundlicher zu wirtschaften und mit der kleineren Druckauflage des Fahrplanbuchs einen ersten Schritt gesetzt hat. Unterstützen wir den Verbund dabei! Der VVV bemüht sich redlich, ein großes, flächendeckendes Angebot an Kursen anzubieten. Da wir an einer stark befahrenen Straße wohnen, können wir in letzter Zeit allerdings beobachten, dass viele Busse halb und fast leer sind. Die Coronakrise hat diese Tendenz noch verschärft und der Individualverkehr hat andererseits massiv zugenommen. Leider werden auch oft kürzeste Strecken wie Schulwege oder Einkäufe innerhalb des Dorfes mit dem Auto gefahren. Dazu verursachen Arbeitswege in Österreich mit dem Pkw über 2,8 Mill. Tonnen CO2, obwohl 57 % der Beschäftigten weniger als 10 km vom Arbeitsort entfernt wohnen. Das sind ebenfalls Strecken, die gut mit dem Rad, E-Bike oder öffentlich bewältigt werden könnten. Solange den Menschen diese Tatsachen nicht bewusst sind und sie nicht sehen, dass jeder Einzelne zu einer lebenswerteren Umwelt beitragen kann, werden auch die höheren Taktzahlen bei den Öffis keine Verbesserungen für das Klima bringen. Vielleicht ist es von Seiten des VVV möglich, vorübergehend auf die vielen fast leeren Busse (z.B. mit kleineren Bussen?) zu reagieren, um noch klimafreundlicher zu wirtschaften!

Alice Dobler-Trizsi,

Ludesch

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