Corona und die Grundrechte

Ich bin kein Coronaleugner, ich bin ein Bürger, der befürchtet, dass es irgendwann zum großen Knall kommt. Tausende Familien und Betriebe werden wirtschaftlich vernichtet und Schaden für Generationen angerichtet (Bildung, Finanzen, Vertrauen, usw). Grundrechte, die mit Blut erkämpft wurden, werden mit Füßen getreten. Kritiker (Ärzte, Wissenschaftler, Freidenker) werden lächerlich gemacht, selbstverantwortliche Lebensgestaltung wird unterdrückt. Meine staatsbürgerliche Pflicht ist es, auf Grundrechtseingriffe aufmerksam zu machen, ich möchte kein Polen, kein Ungarn, und schon gar kein Syrien. Statt einer totalitären Gesellschaft wünsche ich mir Freude, Hoffnung und Zuversicht. Ich habe große Sorgen, wenn die demokratischen Gremien übergangen werden, wenn in den Leitmedien die Meinung der wirklichen Experten verschwiegen wird, wenn ein Minister stündlich Verordnungen erfindet, die mit einem Rechtsstaat nicht zu tun haben. Mir ist die Problematik des Virus bewusst, aber ich wehre mich dagegen, dass es nur noch diesen Killer gibt und alle anderen Probleme hintangestellt werden. Man kann nicht die Gesundheit auf der einen Seite schützen, auf der anderen Seite kaputt machen. Ich will nicht, dass die Mitmenschen mich als Todesengel ansehen, wenn ich ihnen zu nahe komme. Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht dürfen wir irgendwann wieder ohne Maske lachen, jemandem vertrauen und vielleicht sogar jemanden ein Bussi geben.

Roland Geiger,

Buch

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