Jagdliche Aufgaben

Zum Leserbrief „Systemrelevante Waffengewalt“, VN vom 26. 11. 20:

Frau Schmid aus Götzis möchte eine herbstliche Jagdruhe. Gerade jetzt müssen Schalenwildbestände auf ein Lebensraum angepasstes Maß verringert werden. Tiere mit niedriger Trächtigkeit, Kitze und Kälber sind für den menschlichen Verzehr bestens geeignet, das sollte auch Tierschützern einleuchten. Die Jäger haben die Aufgabe, vom Menschen verdrängtes Raubwild zu ersetzen. Dass dabei noch beste Lebensmittel in Form von Wildbret geerntet wird, ist ein Geschenk der Natur. In Gebieten, in denen Schalenwild in einem dem Lebensraum angepassten Maß auftritt, ist die Artenvielfalt bei Flora und Fauna am vielfältigsten. Kleinstwaldbesitzer, die mit niedrigsten Holzpreisen sich um Mischwälder bemühen, damit die Biodiversität fördern und die grüne Lunge Wald nachhaltig bewirtschaften, als Holzindustrie hinzustellen, finde ich beleidigend. In Mischwäldern, die nur bei angepassten Wildbeständen funktionieren, ist das Äsungsangebot für diese Wildarten um vieles reichhaltiger als in Monokulturen. Allen Jägern, die sich mit Fleiß, Ausdauer u. großem Einsatz für eine lebensraumgerechte Wilddichte einsetzen, möchte ich herzlich danken.

Franz Burtscher, Jagdgenossenschaft Thüringerberg

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