Rheindamm –

was da alles blüht

Vergangene Woche bin ich den Fußweg auf der Rheindammkrone von Lustenau nach Koblach gewandert. Dabei konnte ich eine naturbelassene wahre Blütenpracht, wie man sie selten im Ländle sieht, erleben. Da blühen das Brillenschötchen, Fünffingerkraut, gem. Leinkraut, Hartheu, echtes Labkraut, nickendes Leimkraut, Rindsauge, Schöllkraut, Steinkraut, Wiesenlabkraut; die Ackerwitwenblume, Blutwurz, Hundsrose, Kamille, Königskerze, gem. Kratzdistel, Kornblumen, Margeriten, Schafgarbe, Taubnessel, kopfige Teufelskrallen, Wiesenflockenblume, gem. Wegwarte, Zaunwinde und Zaunwicken; der Braunklee, Feld-Klee, Hopfenklee, Hornklee, Hufeisenklee, Rotklee, Steinklee, Weißklee, Hauhechel, großer und kleiner Klappertopf, Klatsch-Mohn, Natternkopf, Wiesensalbei, Wiesenstorchschnabel und viele andere. Dazu kommen die verschiedenen Gräser und Sträucher. Diese Wanderung bietet eine botanische Artenvielfalt, die alle Farben spielen lässt, wie es sie in unserem schönen Ländle selten gibt. Nebenbei darf man sinnieren, wie der langsam dahinfließende Rhein einer russischen Volksweisheit gleicht. Sie besagt: Die Zeit gleicht einem Fluss, er fließt dahin, man merkt es kaum.

Josef Gantner, Bludenz

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