Wertlos

In „Haltung zum Leben überdenken“ (Presseartikel 28. 5.) deckt Dr. Huainigg die unterschiedliche Bewertung von nicht behinderten gegenüber behinderten Menschen, indem diese sogar bis zur Geburt zur Abtreibung freigegeben werden, als Diskriminierung auf. Dass diese ausgerechnet von der grünen Partei vorangetrieben wird, die doch sonst auf ihre angebliche Menschenfreundlichkeit und Antidiskriminierung pocht, zeigt, wie unterschiedlich hier geurteilt wird. Auf die Bürgerinitiative #fairändern, die bessere Chancen für schwangere Frauen und ihre Kinder einfordert, antwortet die Bundesregierung nun, dass Abtreibung sogar „ein gesetzlich verbrieftes Recht“ sei und „in allen Schwerpunkt Krankenhäusern der Bundesländer angeboten werden müsse“. Während Milliarden zur Eindämmung der Coronapandemie bereitgestellt werden, wird gegen die Pandemie der Abtreibung, die millionenfach mehr Todesopfer fordert, auch seitens der WHO und UNO nicht nur nichts getan, sondern diese auch noch ausgeweitet, als „Menschenrecht“ propagiert und als „reproduktive Gesundheit“ etabliert. Und Österreich macht mit. Gilt denn die Empathie, die unser Bundespräsident in seinen Ansprachen anlässlich der Corona Pandemie, die bes. unsere Ältesten bedroht, zeigt, für unsere Jüngsten nicht, wenn er betont, dass „jedes Leben wertvoll“ sei und „besonders die Verletzlichsten unter uns zu schützen sind“?

Dr. med. Gertraud Weggemann,

Bludenz

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