Drei-Stufen-

Landwirtschaft

Die erste Stufe, das Heimgut, ist vorüber. Die Ställe sind leer und die Heuernte ist in vollem Gange. Die zweite Stufe, die Vorsäßregionen sind im Moment voll besetzt und die Sennhäuser in den Vorsäßdörfern verarbeiten die Milch zu Käse und Butter. Die Wanderer sind in diesen Sennereien gute Kundschaften. Die Abende in den Vorsäßen werden von den Bäuerinnen und Bauern mit „Stubaten“ verbracht und man trifft sich zu einem Jass oder zu einem gemeinsamen Gesang. Corona ist hier noch nicht angekommen. Die Menschen rücken zusammen und wenn erforderlich, ist es auch selbstverständlich, dass sie sich gegenseitig helfen. Nach ca. drei Wochen ziehen die Tiere weiter auf die Hochalpen. Meist finden sich unter den Viehbesitzern die notwendigen Treiber. Die meisten Kühe und Rinder werden so belegt, dass sie ihren Nachwuchs im Herbst nach dem Alpabzug gebären. Nach der Geburt der Kälber ist bei den Kühen die größte Milchleistung zu erwarten. Da sind die Kühe wieder im Heimstall und genießen die Omahdwod und die Milch wird in den örtlichen Sennhäusern verarbeitet. Das ist der Lauf der Zeit in unserer schönen Vorsäß- und Alpenregion. Ich war nach meiner Pensionierung 25 Sommer als Älpler unterwegs und möchte die Arbeit auf den Alpen nicht missen.

Hugo Mayer, Egg

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